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Freudenstadt Erstklässler sind auf Rücksicht angewiesen

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Einen zweiten Verkehrspreis erhält am morgigen Sonntag in Schwäbisch Hall der Arbeitskreis Verkehrssicherheit im Landkreis Freudenstadt für seine Schulwegaktion des Jahres 2009 in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Eutingen im Gäu. Das Kleine Zebra, Anna, Oskar und Willi, die Sympathiefiguren der Aktion "Gib Acht im Verkehr", werben für Rücksicht auf dem Schulweg.  Foto: Polizei Foto: Schwarzwälder-Bote

Landkreis Freudenstadt. Nach dem Ende der Ferienzeit beginnt für rund 1100 Kinder im Landkreis ein neuer Lebensabschnitt – heute erfolgt ihre Einschulung als Erstklässler.

Laut Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch Gladbach ist der Landkreis Freudenstadt auf dem sehr guten sechsten Platz aller Landkreise in der Bundesrepublik Deutschland bei den Kinderunfällen. Dies wollen alle Verantwortlichen auch weiterhin erreichen und kündigen zum Schuljahresbeginn Aktionen an.

Bei sechs Verkehrsunfällen auf dem Schulweg im Schuljahr 2009/2010 wurden ein Kind schwer und sieben Kinder leicht verletzt. Zwei Kinder hatten einen Unfall am Fußgängerübergang, wie Martin Zerrinius, Leiter des Führungs- und Einsatzstabs der Polizeidirektion Freudenstadt, mitteilt. Das Thema "Sicherer Schulweg" ist in den Bildungsplänen der Grundschule verbindlich vorgesehen, so Luisa Eidel, Beauftragte für die schulische Verkehrserziehung im Landkreis, in einer Pressemitteilung.

Zur Sicherheit der Schüler kündigen Polizei, die Großen Kreisstädte Freudenstadt und Horb sowie das Landratsamt verstärkt Kontrollen im Bereich der Schulen an. Neben der Geschwindigkeit, so Eckhardt Wahr vom Freudenstädter Rathaus, werden auch das Parken im Bereich der Schulen sowie die Anschnallpflicht und dabei besonders die Kindersicherung überwacht.

Lernen sollen nicht nur die Schüler, sondern auch zu schnell fahrende Erwachsene. Peter Kuptz von der Bußgeldstelle des Landratsamts wird deshalb Geschwindigkeitsmessungen an neuralgischen Punkten anordnen.

Auch die Kreisverkehrswacht beteiligt sich an der Aktion "Sicherer Schulweg". Sie stellt dazu unter anderem die Transparente "Schule hat begonnen" zur Verfügung. Die Kreisverkehrswacht, so Karl Müller, Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins in Freudenstadt, bietet auch Schulwegplanungen an (www.schulwegplaner.de).

Für die Verkehrserzieher der Polizei ist die Aktion "Sicherer Schulweg" ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. So werden die Verkehrserzieher im Winterhalbjahr alle Kindergärten im Landkreis mit Schulwegtrainings und vereinzelt Schulbustrainings aufsuchen und für das richtige Verhalten auf dem Schulweg werben.

Wichtig ist es für Polizeioberkommissar Matthias Klumpp, Leiter der Verkehrserziehung, besonders darauf hinzuweisen, wie Eltern und Autofahrer den Neuanfängern aktiv helfen können, sich auf ihrem Schulweg sicher zu bewegen.

Werner Schweizer von der Verkehrs-Gemeinschaft Landkreis Freudenstadt wirbt für Rücksichtnahme und Entgegenkommen der älteren Mitschüler in Bus und Bahn.

Weitere Informationen: www.gib-acht-im-verkehr.de

 
 

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