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Freudenstadt Enttäuschte Gesichter beim Frühlingsfest

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Die Karussells waren am Ostermontag dennoch gut frequentiert. Foto: Schwark

Freudenstadt - Enttäuschte Besucher beim Frühlingsfest auf dem oberen Marktplatz: Als am Ostermontag das freundliche Wetter zum Besuch des Vergnügungsparks einlud, war die Hauptattraktion, ein Autoscooter, abgebaut und eingepackt.

Der große Autoscooter war vor den Arkaden zwischen Adler-Apotheke und Pavillon aufgebaut. Am Sonntag wurde er demontiert. Eine Tafel am Zugang zum Marktplatz informierte die Besucher: "Aufgrund einer Anzeige eines Anwohners dürfen wir den Autocooter nicht betreiben. Wir bitten um Verständnis".

Ein Freudenstädter Bürger schrieb an die Redaktion des Schwarzwälder Boten unter anderem: "Wir sind an dem Schild vorbeigekommen und hielten es für einen schlechten Aprilscherz. Wir finden die Sache sehr befremdlich und beschämend. Leider werden immer mehr Mitbürger intoleranter und egoistischer. Ich habe mich bei einem abbauenden Mitarbeiter als ein sich fremdschämender Freudenstädter entschuldigt."

Oberbürgermeister Julian Osswald, zurzeit im Urlaub in der Toskana, hatte die Aufregung um den Autoscooter über Facebook mitbekommen und sich informiert. Auf Anfrage unserer Zeitung betonte er, von einer Anzeige eines Marktplatz-Anwohners sei ihm nichts bekannt. Der Schausteller und der Veranstalter Claus-Dieter Wetzel vom Café Pause hätten die vorgeschriebene Rettungsgasse von drei Metern auf einer Seite des Autoscooters nicht eingehalten. Dies belegten Bilder, die Osswald im Internet gefunden hat. Rettungsdienst oder Feuerwehr wären im Notfall nicht an dem Fahrgeschäft vorbeigekommen.

In der Gestattung für das Frühlingsfest sei klar eingetragen gewesen, dass dieser Sicherheitsabstand eingehalten werden muss, so Osswald. Darauf habe die Feuerwehr Claus-Dieter Wetzel auch hingewiesen. Dieser habe jedoch behauptet, dass der Autoscooter in den vergangenen beiden Jahren ebenfalls an dieser Stelle gestanden war. Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt der Stadt habe die Feuerwehr den Schausteller vor die Wahl gestellt, den Autoscooter zu versetzen oder abzubauen. Da der Aufwand eines Abbaus und erneuten Aufbaus zu groß gewesen sei, habe sich der Schausteller entschlossen, das Fahrgeschäft zu demontieren.

Gestattung nicht richtig gelesen?

Das Schild, auf dem von einer Anzeige die Rede ist, habe Claus-Dieter Wetzel aufgestellt, betont der OB. Zu dem Malheur sei es wohl gekommen, weil der Konditormeister die Gestattung nicht richtig gelesen habe. Mit den Anwohnern habe man bei den vielen Veranstaltungen, die auf dem Marktplatz stattfinden, stets ein gutes Einvernehmen. Die Polizei bestätigte übrigens auf Anfrage, dass keine Anzeige vorliegt. Etwas anders schildert Claus-Dieter Wetzel den Fall. Er sagt, dass ein Anwohner sich beschwert habe, dass der Autoscooter zu nah an an den Hauswänden steht. Doch das sei in den vergangenen Jahren auch so gewesen und durchgegangen. Vom Prinzip her sei es ja richtig gewesen, dass keine drei Meter Platz waren, doch das habe bisher niemand gestört. Für den Schausteller seien jetzt beim Autoscooter außer Kosten nichts gewesen. Viele Besucher seien auch nur wegen des Autoscooters gekommen.

Das Frühlingsfest habe ebenso unter dem Wetter gelitten, sagt Wetzel. Doch am Samstag und Ostermontag waren dennoch viele Besucher auf dem Marktplatz. Vor allem die Kinder nutzten die verbliebenen Karussells und hatten ihren Spaß.

 
 

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