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Freudenstadt Coronavirus: Streifzug durch die Supermärkte

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Die Lebensmittelmärkte haben sich auf das Coronavirus eingestellt. Toilettenpapier ist aber nicht überall verfügbar. Foto: Müller

Freudenstadt - Eigentlich ist ja alles in den Läden da, nur eben nicht in allen. Dafür haben Hamsterkäufe bei Klopapier und Mehl gesorgt. Doch die Märkte haben reagiert und auch den Schutz von Kunden und Mitarbeitern ausgebaut. Ein Streifzug durch Freudenstadts Supermärkte.

Schon beim Betreten wird man darauf hingewiesen, Abstand zu halten. 1,5 Meter sind es im Rewe-Center an der Ludwig-Jahn-Straße. Alle paar Schritte erinnert einen ein Sticker auf dem Boden daran. Zucker und Milch hat es noch, ein Schild weist darauf hin, dass beides nur in haushaltsüblichen Mengen abgegeben wird. Das gilt auch für Toilettenpapier, allerdings ist dort die ganze Regalreihe leer.

Newsblog zur Ausbreitung des Coronavirus in der Region

Das gleiche Bild bietet sich im Regal für Toilettenpapier im Rewe an der Wittlensweiler Straße – bis auf ein Paket mit Feuchttüchern, das vielleicht ein Witzbold für Verzweifelte dorthin gelegt hat. Waren wie Milch und auch Hefe kann man nur in "haushaltsüblichen Mengen" kaufen. Ausnahmen gibt es nur für diejenigen, die auch für ihre Nachbarn einkaufen. Sonst mache die Nachbarschaftshilfe ja keinen Sinn, heißt es dort auf Nachfrage.

Marktleiter entscheidet

Die Pressestelle von Rewe teilt zu den "haushaltsüblichen Mengen" übrigens mit, dass es keine zentrale Regelung darüber gibt. Was dazu zählt, entscheide die Marktleitung je nach Situation vor Ort.

Etwas komplizierter ist es derzeit, in den Edeka Rentschler an der Ringstraße zu kommen. Kunden erhalten nur mit Einkaufswagen Einlass. Dafür trägt ein Mitarbeiter Sorge im Eingangsbereich. Chips für den Wagen liegen aus. Damit soll gewährleistet sein, dass sich nicht zu viele Kunden auf einmal im Supermarkt befinden. 45 ist die Höchstzahl. Der Einkaufswagen dient auch dafür, dass die Kunden mehr Abstand zueinander einhalten. Plexiglas verhindert, dass Kunden den Mitarbeitern ins Gesicht atmen. Teigwaren, Reis, Mehl, Zucker, Toilettenpapier und Desinfektionsmittel werden nur in haushaltsüblichen Mengen verkauft. Klopapier ist dennoch alle.

Im Norma an der Stuttgarter Straße hat es hingegen noch Klopapier und Haushaltstücher. Dafür sorgt ein strenges Reglement, das eine Packung pro Kunde vorsieht. An der Kasse wird das überzählige Papier einbehalten.

Schutzvorrichtungen wie Plexiglas oder durchsichtige Vorhänge für die Kassierer sind in den Aldi-Discountern an der Hindenburgstraße und an der Rudolf-Diesel-Straße Gesprächsthemen, während die Mitarbeiter die Waren über den Scanner ziehen. Die sollen bald kommen, erfahren die Kunden. Dafür gibt es in beiden Läden aber Toilettenpapier. Sonnenblumenöl und Hefe – obwohl laut Schild nur fünf pro Kunde abgegeben werden – sind im Aldi an der Rudolf-Diesel-Straße aber ausverkauft. Ansonsten gilt in beiden Märkten laut Aushang: Pro Kunde gibt es je zwei Packen Toilettenpapier, Zucker, Mehl, Nudeln und Reis. Für Abstand zwischen den Kunden sollen auch hier Einkaufswagen sorgen, doch nicht alle Kunden nutzen sie, obwohl an den Absperrgittern vor den Eingängen Hinweise hängen.

"Leider leer" steht über dem Desinfektionsmittelspender im Kaufland an der Wittlensweiler Straße. Leer ist auch der Bereich mit dem Toilettenpapier. Und das trotz ähnlich strenger Vorgaben wie im Norma. Nur eine Packung pro Kunde könnte verkauft werden. Beschränkungen bei Abgabe gibt es auch im Lidl an der Wittlensweiler Straße. Wie in allen Supermärkten gibt es Abstandsmarkierungen an den Kassen, um Kunden und Mitarbeiter auf Abstand zu halten. Für Distanz soll auch das Bezahlen mit Karte sorgen. Die Bitte findet sich auf Plakaten in jedem Supermarkt in der Stadt.

Einige Kunden sind wegen des Coronavirus vorsichtig geworden. Einige tragen Plastikhandschuhe, andere übersehen hingegen die Abstandsmarkierungen an den Kassen auf dem Boden. Das Virus hat vieles verändert, auch so etwas alltägliches wie den Einkauf im Supermarkt.

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