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Formel 1 Piëch lehnt Porsche-Einstieg in die Formel 1 ab

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Porsche will erst mal nicht in die Formel 1. Foto: dpa

Stuttgart - Die Gedanken sind frei, heißt es, und so waren vor einigen Wochen Überlegungen bei Volkswagen aufgekommen, ob die neue Konzerntochter Porsche als reinrassiges Rennteam oder zumindest als Motorenlieferant in die Formel 1 zurückkehren könne. "Das Signal geht wieder in Richtung erste Liga im Motorsport", hatte der neue Porsche-Chef Matthias Müller im Autosalon in Paris Anfang Oktober erklärt und damit die Spekulanten wachgerüttelt. War aber offenbar alles nur heiße Luft. Ferdinand Piëch, Chef des VW-Aufsichtsrats, lehnt anscheinend ein Engagement irgendeiner Konzerntochter in der Motorsport-Königsklasse ab. Bei Porsche-Motorsport in Zuffenhausen hielt sich die Kommunikationsabteilung mit einer Stellungnahme zurück. "Wir haben niemals bestätigt, dass es bei uns konkrete Planungen für die Formel 1 gab", sagte ein Sprecher gegenüber unserer Zeitung, "deshalb können wir auch nicht melden, dass diese angeblichen Pläne verworfen worden wären."

VW-Aufsichtsratschef Piëch gilt nicht als großer Freund der Formel 1 - vor zwei Jahren hatte der heute 73 Jahre alte Österreicher den Kauf des Red-Bull-Rennstalls in allerletzter Minute platzen lassen. Porsche war zuletzt 1991 als Motoren-Hersteller für Footwork in der Formel 1, von 1957 bis 1962 waren die Stuttgarter auch mit einem eigenen Rennstall in der Formel 1 vertreten. Dabei gelang 1962 ein Sieg beim Grand Prix von Frankreich.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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