Das Format geht in die nächste Runde. Am 4. November treten fünf Künstler vor Publikum in den Donauhallen auf.
Ein Forum für talentierte Donaueschinger schaffen, in dem sie ihre Kunst vor Publikum präsentieren können: das haben sich die Mitglieder der Gemeinschaft unabhängiger Bürger (GUB) mit ihrer Veranstaltung unter dem Titel „Bühne frei für junge Donaueschinger“ zur Aufgabe gemacht.
Hauptaufgabe der Veranstaltung ist es, Künstlern aus der Region eine Bühne zu bereiten. Und damit auch zu zeigen, was Stadt und Gegend in dieser Hinsicht Tolles zu bieten haben.
Bereits großen Anklang gefunden
Zudem beschränkt sich „Bühne frei“ nicht etwa nur auf Musiker. Auch Schriftsteller, Dichter, Poetry Slammer, Tänzer, Akrobaten – und was das Spektrum der Kunst sonst noch hergibt – sind willkommen.
In der Vergangenheit fand das Format bereits großen Anklang, sorgte für ausverkaufte Säle. Claudia Weishaar, die Leiterin dieses Projektes, nennt als Voraussetzungen der Auswahl, dass die Künstler in Donaueschingen geboren sind oder in der Stadt ihre Kindheit und Jugend verbracht haben.
Siebte Ausgabe der Veranstaltungsreihe
Am 4. November wird die mittlerweile siebte Ausgabe der Veranstaltungsreihe im Strawinsky-Saal der Donauhallen stattfinden. Bei den vergangenen Ausgaben von „Bühne frei“ war der Saal immer ausverkauft.
Wie kam es überhaupt zu der Idee für die Veranstaltung? Der ursprüngliche Gedanke der GUB war 2008, dass Kulturförderung ein wesentliches Thema kommunaler Entwicklung ist. Die Mitglieder wollten sich daher in unregelmäßigen Abständen im kulturellen Leben in Donaueschingen engagieren. Was Claudia Weishaar vor über zehn Jahren mutig aus der Taufe gehoben hat, ist inzwischen für das Städtedreieck ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender.
Ungefähr 18 Monate nimmt die Vorbereitung für Claudia Weishaar und ihr Team in Anspruch. Auf der Suche nach den Künstlern werden in dieser Zeit Veranstaltungen und Aufführungen besucht, das Team geht Empfehlungen nach, um nach und nach das kommende Programm zu entwickeln. Die Schwerpunkte können dabei immer wieder variieren.
Strawinsky-Saal bietet repräsentativen Rahmen
Wesentlich ist laut Claudia Weishaar auch, dass die ausgewählten Künstler für den geplanten Zeitpunkt verfügbar sind. Die eine oder andere Änderung muss mit eingeplant werden. Sie sei sehr froh, den „wunderbaren Strawinsky-Saal“ zur Verfügung zu haben, der dem Abend immer einen repräsentativen Rahmen gebe.
Die Vorbereitungen für den 4. November sind nun soweit abgeschlossen – und der Startschuss für den Vorverkauf ist bereits gefallen. Beginn ist um 20 Uhr. Karten im Vorverkauf sind bei der Tourist-Information in der Karlstraße 58 erhältlich und kosten 18 Euro, an der Abendkasse 20 Euro. Schüler und Studenten zahlen im Vorverkauf 15 Euro, an der Abendkasse 17 Euro.
Die Künstler 2023
Just4fun
sind vier Musiker, die sich aus Freude an der Musik zusammengefunden haben. Das Repertoire umfasst Pop, Jazz, Tango, etwas Klassik und auch eigene Stücke.
Tschäggädies,
das sind fünf Musiker, deren Musik geprägt ist von einer breiten Palette an Oldies und Rock ’n’ Roll, dazu neben eigenen Kompositionen noch internationale Hits aus den vergangenen Jahrzehnten.
Marina Sigl
ist eine einzigartige Bühnenkünstlerin, Meisterin der Worte und begeistert mit einem Feuerwerk aus Gedichten, kreativen Versen und durch ihre Bühnenpräsenz.
Ilona Nymoen
hat nach einem Gesangsstudium in Mailand mittlerweile bundesweit Opern-Engagements und wird mit ihrem Sopran das Publikum verwöhnen.
Karin und Stefan Baur
haben sich im Tanz gefunden. Standard, Lateinamerikanisch und Turniertanz sind die Basis für eigene Choreografien, die sie an diesem Abend dem Publikum präsentieren werden.