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Fluorn-Winzeln Plötzlich ohne Dirigenten

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Marina Wilhelm (von links), bisherige Kassiererin des Vereins, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Ihr Amt wird fortan von Margret Miller übernommen. Zum neuen Beirat Finanzen wurde Werner Obergfell (rechts) gewählt, der Erika Gaus nachfolgt, hinten im Bild: Vorstandssprecher Ulrich Effenberger. Fotos: Bienger Foto: Schwarzwälder Bote

Wie jedes Jahr kann der Pop-Chor Winzeln auf zahlreiche erfolgreiche Konzerte und Veranstaltungen zurückblicken. Dennoch hatte Vorstandssprecher Ulrich Effenberger während der Hauptversammlung des Gesangvereins Frohsinn schlechte Nachrichten. Dirigentin Sarah Limberger leitet den Chor ab sofort nicht mehr.

Fluorn-Winzeln. Was sich bereits im Herbst 2019 angedeutet hatte, wurde zur Gewissheit: Aufgrund gesundheitlicher Probleme wird Limberger ihre Dirigententätigkeit mit sofortiger Wirkung niederlegen. Damit steht der Vorstand vor der Herausforderung, das Frühjahrskonzert, in diesem Jahr gleichzeitig ein Jubiläumskonzert (25 Jahre Pop-Chor), ohne sie auf die Beine zu stellen. "Wir müssen jetzt schauen, dass wir so schnell wie möglich einen neuen Chorleiter oder eine neue Chorleiterin gewinnen können, damit wir Klarheit für die Zukunft haben", sagte Effenberger auch im Hinblick auf die unsichere Situation, die bis vor Kurzem alle Chormitglieder beschäftigte.

Nichtsdestotrotz werde man versuchen, das Frühjahrskonzert sowie den Auftritt beim Zunftball mit Hilfe einiger erfahrener Chormitglieder, allen voran Pop-Chor-Gründer Roland Gerster, in Angriff zu nehmen, so Effenberger. Damit könne man die Zeit, die es brauche, einen neuen Dirigenten zu finden, überbrücken.

Nicht nur der Pop-Chor, auch der Kinder- und Jugendchor wird sich dieser Herausforderung stellen müssen. Denn auch Thomas Schneider, langjähriger Leiter der beiden Chöre, hat angekündigt, sein Amt in diesem Jahr niederlegen zu wollen. Zuvor jedoch werden die 22 Winzelner Nachwuchs-Sängerinnen an einem Musical mitwirken, zu dem der Chorverband im vergangenen Jahr eingeladen hatte. Es soll im Juli an mehreren Orten, auch in Winzeln, aufgeführt werden.

Trotz der derzeit schwierigen Lage blickten die Sänger auf ein musikalisch erfolgreiches und – vor allem dank der Mitwirkung am Dorffest – auch finanziell gutes Vereinsjahr 2019 zurück.

Musikalische Höhepunkte waren mit Abstand das Frühjahrskonzert im Mai unter dem Motto "Liebesgeschichten", bei dem der Chor sein Publikum nicht nur musikalisch, sondern dank des gelungenen Dekorationskonzepts auch optisch begeisterte. Der Auftritt beim Zunftball, der dank des Engagements von Jasmin Wöhr und Dagmar Schraut für viele Lacher in der Festhalle gesorgt hatte, kam sehr gut an. Bei weiteren Auftritten in Schwenningen, Rötenberg, beim Seniorennachmittag und beim Volkstrauertag sowie mit der Organisation des Events "Pop Szene Winzeln" in der Alten Kirche, das dieses Jahr geplant ist, präsentierte sich der seit inzwischen 25 Jahren bestehende Pop-Chor gut in der Öffentlichkeit.

Einige personelle Änderungen im Vorstand waren das Ergebnis der Wahlen. Marina Wilhelm, seit zwei Jahren Kassiererin, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Zur Nachfolgerin wurde einstimmig Margret Miller ernannt. Als Beirat Finanzen wurde Werner Obergfell ebenfalls einstimmig gewählt. Er folgt auf Erika Gaus. Für ihr vorbildliches Engagement wurden sie und Wilhelm jeweils mit einem Blumenstrauß geehrt.

In ihren Ämtern bestätigt wurden Ulrich Effenberger als Vorstandssprecher, Gilbert Muffler und Joachim Gaus als Beiräte im technischen Ausschuss, Christine Ruggaber als Vorstand im Wirtschaftsausschuss, Helga Effenberger und Ute Haug-Emmiger für den Beirat im Wirtschaftsausschuss sowie Georg Pfeffer als Beirat Öffentlichkeitsarbeit.

Wie jedes Jahr bot die Hauptversammlung außerdem den Rahmen für die Ehrung verdienter Vereinsmitglieder. Für die 40-jährige Mitgliedschaft im Gesangverein, darunter viele Jahrzehnte aktives Singen, wurde Robert Hess zum Ehrenmitglied ernannt. Ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt wurde Margret Jauch, die allerdings nicht anwesend war. Die goldene Ehrennadel des Chorverbands für 20 Jahre aktives Singen im Chor erhielten Gertrud Kleiner, Cornelia Gaus und Heike Gaus.

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