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Fluorn-Winzeln Offen für menschliche Begegnungen

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Der Mach-Mit-Chor und die Bewegungsgruppe (linkes Bild) gestalten das Stück "Der kleine Tag" der Theatergruppe "Wilde 7" (rechtes Bild) mit. Foto: Moosmann Foto: Schwarzwälder Bote

Das Bruderhaus Fluorn hatte in den vergangenen 25 Jahren beim Pochefest immer Glück mit dem Wetter, diesmal jedoch nicht. Die vielen Besucher ließen sich die gute Laune aber nicht verderben.

Fluorn-Winzeln. Den Auftakt des Pochefestes machte der Gottesdienst in der Scheune der Familie Digel, mit Pfarrer i. R. Dieter Kleinmann, Diakon i. A. Wolfram Wschetzka und Pfarrer Daniel Rötlisberger. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst – und das schon seit vielen Jahren – vom Posaunenchor Peterzell, gesanglich vom Mach-Mit- Chor und dem Jugendchor aus Schiltach-Schenkenzell.

In seiner Predigt, angelehnt an das von der Verwaltung vorgegebene Thema "Europa" erzählte Kleinmann von der zufälligen Begegnung des Apostels Paulus mit Lydia in Phillippi. Sie war von seinen Worten so angetan, dass sie sich gleich taufen ließ und somit zur ersten Christin auf europäischem Boden wurde.

Doch letztendlich, so Kleinmann weiter, steckte hinter dieser Begegnung Gottes Wirken. Er rief die Zuhörer dazu auf, offen zu sein für solche Begegnungen und sich dadurch in den Dienst Gottes stellen zu lassen und an der Verwirklichung des Reiches Gottes mitzuarbeiten.

Zum Schluss des Gottesdienstes gab Pfarrer Rötlisberger den Segen, und Einrichtungsleiterin Christine Trein begrüßte die Gäste. Auch Bürgermeister Bernhard Tjaden, freute sich, dass das traditionelle Pochfest zu einem der Höhepunkte in der Gemeinde gehöre.

Flohmarkt, Spiele und ein Streichelzoo

Immer ein Höhepunkt des Pochefestes ist die Theateraufführung der "Wilden 7" mit dem Thema "Der kleine Tag". Überzeugend erzählten sie die Geschichte: "Hinter den Sternen, im funkelnden Lichtreich, lebt ein kleiner Tag. Alle Tage leben dort als lebendige Lichtwesen, die nur einmal zur Erde reisen dürfen. Am Abend kehren sie für immer ins Lichtreich zurück."

Jeder Tag ist einmalig, doch keiner hat Einfluss darauf, was während seiner Erdenzeit geschieht. Der kleine Tag muss noch lange warten, bis er an der Reihe ist. Beeindruckt hört er zu, wenn andere von der Erde erzählen: ruhmreiche Taten, Erfindungen, Katastrophen und historische Begebenheiten.

Bei seiner Rückkehr berichtete der kleine Tag, dass er glückliche Menschen gesehen habe, die sich liebten und küssten. Sein Fazit: Es sei nicht jeder Tag gleich, aber jeder ein Tag und das an 365 Tagen im Jahr. Mitgestaltet wurde das Stück vom Mach-Mit-Chor und der Bewegungsgruppe.

Ein reichhaltig bestückter Flohmarkt, ein Verkaufsstand mit Produkten aus der Kreativwerkstatt, Führungen durch den Förder- und Betreuungsbereich, ein Eis-und Waffelwagen, ein Spiel- und Beschäftigungsprogramm für Kinder und ein Streichelzoo des Kleintierzuchtvereins Alpirsbach wie auch der Erlebnispfad entlang des Heimbaches zum Beispiel Bogenschießen rundeten das Angebot ab.

Zur musikalischen Unterhaltung spielte am Vormittag der Musikverein "Eintracht" Fluorn und am Nachmittag der Musikverein Marschalkenzimmern.

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