Die Schömberger Feuerwehr hat eine Schranke für den Parkplatz hinter dem Feuerwehrhaus beantragt. Eine solche wurde vom Gremium abgelehnt, stattdessen soll verstärkt kontrolliert werden.
Weil laut Bürgermeister Karl-Josef Sprenger die Praxen im Obergeschoss des Feuerwehrhauses recht gut laufen, war angedacht zusätzliche Parkflächen für das Personal im rückwärtigen Bereich der Böschung und am Altbestand zur Verfügung zu stellen. Entsprechende Markierungen dafür seien bereits angebracht worden. Die Feuerwehr habe nämlich bei der Stadt Schömberg den Antrag gestellt, den Parkplatz mit einer Schranke mit Zugangskontrolle zu versehen, um einen Überblick über die Parkplatznutzung zu haben.
Allerdings sei laut Sprenger festgestellt worden, dass die Plätze zum einen nicht genutzt werden und es für das Personal zumutbar sei, die kurzen Wege vom Parkplatz zur Praxis zu gehen.
Schranke kostet 8070 Euro
Eine solche Schranke, die mittels Transponder geöffnet werden kann, kostet allerdings rund 8070 Euro. Ratsmitglied Heiko Gerstenberger lehnte die Beschrankung ab, mit der Begründung, dass der Steuerzahler nicht für die Bequemlichkeit mancher Menschen hinhalten solle. Gemeinderat und Feuerwehrmann Marc-Oliver Schwarz, und der Schömberger Feuerwehrkommandant Bruno Weckenmann begründeten ihren Wunsch nach einer Schranke hingegen mit dem „Sicherheitsaspekt gerade während der Einsätze“. Eine Verkehrsschau mit dem Landratsamt habe die Notwendigkeit einer Schranke zudem bestätigt.
Verstärkt Kontrollen
Am Ende lehnte das Gremium den Antrag der Schömberger Feuerwehr mehrheitlich ab. Stattdessen soll der städtische Ordnungsdienst dort verstärkt Kontrolleure vorbeischicken. Zur Jahresmitte 2024 werde der Ordnungsdienst Bilanz zu den Falschparkern und den Bußgeldern ziehen. Zudem wurde beschlossen, dass die Parkplatzbereiche, die Praxispersonal und Kunden zugeschrieben sind, getauscht werden. Die entsprechende Beschilderung gebe es ja bereits.