Die Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus in Dauchingen schreiten voran. Die Fahrzeuge und Ausrüstung sind in einer Ersatzhalle untergebracht, so dass der Bagger vor der Ausfahrt der aktuell leeren Halle parken kann.Foto: Preuß Foto: Schwarzwälder Bote

Gerätehaus: Sanierung schreitet voran

Dauchingen. Die Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Dauchingen schreitet voran. Bei den Kosten bleibt man bislang im kalkulierten Rahmen. Aktuell sind bereits 80 Prozent aller Gewerke und Leistungen vergeben oder auch schon abgerechnet, teilt die Verwaltung mit.

Die restlichen 20 Prozent des Gesamtbudgets beruhen noch auf Kostenberechnungen oder -schätzungen. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt die Überschreitung des Budgets bei etwa 50 000 Euro. Hört sich viel an, beträgt aber angesichts der Gesamtkosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro lediglich drei Prozent. Bei den vergebenen Gewerken kamen auch einige örtliche Handwerker zum Zuge.

Die Dachabdichtungen im Wert von 37 000 Euro wurden an die Firma Feder vergeben. Gerüstbau und Malerarbeiten gingen an Maler Zimmermann für gut 23 000 Euro. Die Firma Stähle sicherte sich die Elektroarbeiten für 103 000 Euro. Die neuen Tore kommen von der Firma Bauer aus Dauchingen für 23 200 Euro. Auch die übrigen Gewerke konnten in der Region vergeben werden, zum Beispiel an Betriebe aus dem Oberzentrum, aus Rottweil, Trossingen, Wellendingen oder Schramberg. Die Sanierung und Erweiterung war notwendig geworden, da das in die Jahre gekommene Gerätehaus weder funktional noch in Hinsicht auf Hygienevorschriften aktuellen Standards entspricht.

Nach eingehender Prüfung und Diskussion, ob nicht ein Neubau auf der grünen Wiese angezeigt wäre, entschieden sich die Verantwortlichen in enger Abstimmung mit der Feuerwehrleitung von ­Dauchingen dazu, das bestehende Gebäude doch noch zu ertüchtigen.

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