Ein Lastwagen ist am Donnerstagmorgen auf der L 350 zwischen Schönegründ und Besenfeld in Flammen aufgegangen. Was bislang zu dem Brand bekannt ist.
Um 13.20 Uhr am Donnerstag fahren zwei Abschleppwagen die Schönegründer Steige auf der L 350 hinauf. Auf ihrer Ladefläche transportieren sie das, was von dem Lastwagen übrig geblieben ist, der rund sechs Stunden zuvor, gegen 7.15 Uhr, in Flammen aufging. Die Zugmaschine ist völlig ausgebrannt, ebenso die vordere Hälfte des Anhängers.
Dass der Anhänger nicht auch noch in Vollbrand geriet, ist Verdienst der Feuerwehr, die mit den Abteilungen Baiersbronn, Huzenbach und Schönmünzach im Einsatz war. Die ersten Feuerwehrleute, die vor Ort eintrafen, löschten sofort in Richtung des Anhängers, um zu verhindern, dass sich das Feuer weiter ausbreitet. Das berichtet Benjamin Teufel, Abteilungskommandant Baiersbronn, auf Anfrage unserer Redaktion. Der Lastwagen sei mit Baustoffen beladen gewesen. Er befand sich laut Teufel bergaufwärts im oberen Teil der Schönegründer Steige, als das Feuer ausbrach.
Insgesamt waren laut Teufel 40 Feuerwehrleute und fünf Fahrzeuge an den Löscharbeiten beteiligt, die rund 25 Minuten dauerten. Danach sei die Feuerwehr für Nachlöscharbeiten vor Ort geblieben, bevor der Einsatz an die Polizei und die Straßenmeisterei übergeben worden sei. Auch ein Rettungswagen war vor Ort, wie Teufel berichtet.
Verletzte gab es laut Mitteilung der Polizei allerdings nicht. Der 30-jährige Fahrer habe sich selbstständig aus dem Fahrzeug retten können. Die Ursache für den Brand sei noch unklar, ein technischer Defekt nicht auszuschließen. Der Sachschaden beläuft sich nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag.
Die L 350 ist laut Polizei auch am Donnerstagnachmittag noch gesperrt. Aus dem Lastwagen sei Diesel ausgelaufen, weshalb das Umweltamt eingeschalten worden sei. Derzeit werde geprüft, ob der Kraftstoff auch ins Erdreich gesickert sei.