Viele Menschen fliehen aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak – und kommen auch über Belarus nach Baden-Württemberg. Foto: dpa/Patrick Pleul

Immer mehr Geflüchtete kommen nach Baden-Württemberg. Allein im Oktober waren es fast 3000. Doch die Erstaufnahmeeinrichtungen sind voll – und die Landkreise suchen „händeringend“ nach neuen Unterkünften.

Stuttgart - Die Zahl der Schutzsuchenden, die nach Baden-Württemberg kommen, steigt weiter an. Im Oktober sind laut dem baden-württembergischen Justizministerium rund 2900 Geflüchtete im Südwesten angekommen. Ein Teil der Menschen wird demnach noch auf andere Bundesländer verteilt, dennoch sind dies deutlich mehr Neuankömmlinge als noch im September mit etwas mehr als 1700. „Die Erstaufnahmeeinrichtungen sind voll, wir müssen deshalb zum fünften Mal in Folge die Zuweisungen an die Stadt- und Landkreise erhöhen“, sagte CDU-Staatssekretär Siegfried Lorek. Konkret bedeutet das: Viele Asylsuchende werden schneller von den Landeserstaufnahmestellen in die sogenannte vorläufige Unterbringung in den Kreisen geschickt.

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