Vorbereitungsalltag beim FC 08: Matthias Stüber (vorne) dribbelt durch den Stangenparcours. Von den Rahmenbedingungen in Villingen zeigt er sich schon begeistert. Foto: Marc Eich

Der 25-jährige Matthias Stüber soll beim FC 08 die linke Seite verstärken. Der Ex-Ilshofener wechselte nach Villingen, "weil ich hier wieder professioneller arbeiten kann".

Bildechingen bei Horb an diesem Donnerstag. Um 16.30 Uhr bricht Matthias Stüber von seinem neuen Wohnort auf ins Training der Villinger. "Manchmal schaffe ich es auch in nur 50 Minuten in den Friedengrund", lacht er.

 

Neuer Wohnort in Bildechingen

In Bildechingen wohnt der 08-Neuzugang nun mit seiner Lebensgefährtin Anika. Matthias Stüber studiert Lehramt für Sonderpädagogik – seine Freundin absolviert gerade ein Referendariat an einer Schule in Nagold. So bot sich Bildechingen als nächster neuer Lebensmittelpunkt für beide zentral an.

Sportlich vielseitig

Beim Villinger Oberligisten hat sich der 25-Jährige, der in seiner Freizeit auch sehr gerne schwimmt und Rad fährt, bestens eingelebt. Was ihm besonders in den ersten Tagen beim FC 08 imponiert hat? "Neben Marcel Yahyaijan haben wir ja noch drei weitere Trainer. Sie teilen sich die Arbeit auf. Somit bekommst du als Spieler vielfältig neue Anregungen und Ideen. Dies habe ich lange so nicht mehr erlebt."

Gespräche liefen bereits früh in diesem Jahr

Es gibt zwei Hauptgründe, warum sich der Defensiv-Akteur schon frühzeitig für den Nullacht entschied: "Wir hatten wirklich früh in diesem Jahr schon gute Gespräche. Und ich wollte nach meiner Zeit in Ilshofen einfach wieder professioneller arbeiten."

Mit sechs Jahren "schnupperte" Matthias Stüber das erste Mal beim Fußball beim TSV Untergruppenbach rein. "Die Übungen wollte ich nicht mitmachen, aber dann das Abschlussspiel", schmunzelt er bei seinen Erinnerungen. Von der U12 bis zur U19 spielte der Neu-Villinger dann für den Nachwuchs der TSG Hoffenheim, genoss dort natürlich eine hervorragende fußballerische Ausbildung.

Großes Verletzungspech

Ein Fehler in Großaspach

Im Sommer 2016 unterschrieb er beim damaligen Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach, ließ sich nach einem halben Jahr zum Oberligisten FSV Bietigheim-Bissingen ausleihen. "Das war im Nachhinein ein Fehler. Ich hätte in Großaspach einfach mehr Geduld haben müssen", sagt Matthias Stüber heute. Verletzungspech kam mit einem Knorpelschaden im Knie – der ihn zu einer 15-monatigen Pause zwang – dann auch noch hinzu.

Seine weiteren Stationen waren der FC Walldorf II, der SGV Freiberg und ab 2020 für zwei Jahre dann der TSV Ilshofen.

Mit dem 08 viel vor

"Möchte mit dem FC 08 eine sehr gute Rolle spielen"

Mit dem FC 08 hat der vielseitige Musikliebhaber nun viel vor. "Ich hoffe sehr, dass wir trotz der starken Konkurrenz mit Großaspach und den Kickers eine sehr gute Rolle in der neuen Oberliga-Saison spielen können."

Erstes Lob vom Chef

Erstes Lob vom Chefcoach

08-Chefcoach Marcel Yahyaijan, der Matthias Stüber schon lange auf dem "Schirm" hatte, sieht sich nach den ersten beiden Vorbereitungswochen schon bestätigt: "Matthias wurde bei der TSG Hoffenheim sehr gut ausgebildet, besitzt ein ausgezeichnetes taktisches Verständnis und ist vielseitig einsetzbar. Wir freuen uns sehr, dass er bei uns ist, weil er für unsere Mannschaft eine absolute Bereicherung darstellt."