Die Schnurrer präsentieren sich beim Alten Fritz. Foto: Ziechaus

Nach dem genau abgezirkelten Schnurrerfahrplan rollten die Busse mit den eingespielten Cliquen zu den Stuben und Lauben in Schiltach zum Schnurren.

Treffpunkt zum Einstimmen von Musikanten und Sängerinnen war beim Alten Fritz und schon da war zu hören, dass kein Blatt vor den Mund genommen wird bei den heißen Anekdoten aus dem Stadtgeschehen.

 

Wenig rote Rosen verteilte die Stadtkapell-Revivalband in der Rosenlaube beim Campingplatz und ob in Dur oder Moll, alle fanden es toll.

Anfangs spielen die Stadtmusiker vom Notenblatt, viele wechseln aber später zur Getränkekarte mit der Folge, dass auf dem Heimweg die Abkürzung über die Himmelsleiter schon nach der 3. Stufe verfehlt und verpennt wird. Auch für den Mann, der beim Konzert die Richtung für die Musiker dirigiert, kann ein Maschendrahtzaun „mitten uff´m Weg“ zur Stolperfalle werden.

Die Stadtkapell-Revivalband in der Rosenlaube sorgt für gute Stimmung. Foto: Ziechaus

So erklingt der böhmische Traum nicht nur im Proberaum. Die jeweils drei von BroSis besangen beim Bachbecker alles und noch viel mehr über Victor, den König der Heimwerker. Das Finden einer Leckage dauert bei ihm etwa drei oder vier Tage. Die beiden Jungs vom Achim sind vom Papa beatlesfest und so kam von ihnen „Help, mir fehlt a Stückle“ überzeugend zur Suche nach der Hose aus dem Kleiderberg beim Bier Fritz.

„Tut es euch gar nit jucke?“

Damit kann Victors Tochter modefest zurück nach Westerland. Aus Not und Elend sterbet die Wirtschafte weg wie Mucke, „tut euch des gar nit jucke?“ so kam die Frage in der Zunftstube auf. Schön, so schön war die Zeit mit Törtchen und Tapas vom blonden Engel am Marktplatz, aber jetzt fehlen nicht nur die Törtchen beim Rathaus. Beim Frühstück im edlen Adler schlägt CO2 heftig uffs Frühstücksei mit 78 Euro für einen Gast mit und bei Freunden. Wer soll das bezahlen, fragten die Fünf in Schwarz und kippten noch einen in der Zunftstube; es gibt ja noch immer kein Bier auf Hawaii.

Die Gruppe „Not und Elend“ erzählt in der Zunftstube einige nette Anekdoten. Foto: Ziechaus

Auch die Stadtbruckpenner suchten, was ist los im Städtle. Auf dem Friedhof fanden sie in einem Satz den Charme von einem Truppenübungsplatz. Was die Zwei vom Bauhof auf den Marktplatz stellten, war jede Wette eine nette Toilette.

Aber diese Wette war daneben wie auch die perfekte Welle von Kati bei ihrem feuchten Besuch mit Freundin in der Turmbräu in Freudenstadt.

Großzügiger Schultes

Dagegen lässt der Schultes im Städtle sich nicht lumpen, spendiert Gratissaufen aus dem Humpen; wohl nicht für die Schnurrer auf ihrer Tour durchs Städtle und drumrum vom Welschdorf bis zum Pflug.