Vor einem Werk von HeidelbergCement in Leimen errichteten Mitglieder der Gruppe „Extinction Rebellion“ eine Straßenblockade. Foto: dpa/Uli Deck

Rund 50 Aktivisten der Organisation „Extinction Rebellion“ haben die Zufahrt von Lastwagen eines Baustoffunternehmens in Leimen blockiert. Die Polizei griff ein und beendete die Aktion.

Leimen - Etwa 50 Umweltaktivisten der Organisation „Extinction Rebellion“ haben die Zufahrt zum Werkgelände von HeidelbergCement blockiert. Sie forderten am Mittwoch in Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) einen wirksameren Klimaschutz von dem Unternehmen, wie die Polizei mitteilte. Den Angaben zufolge rief die Polizei die Frauen und Männer auf, das Gelände zu verlassen. Außerdem seien Platzverweise ausgesprochen worden.

Wie ein Polizeisprecher der dpa sagte, verließ ein Teil der Menschen den Ort nach wenigen Stunden zunächst friedlich, andere Teilnehmer der Blockade seien von Beamten weggetragen worden. Zuvor seien Dutzende Lastwagen von den Aktivisten an der Zu- und Abfahrt gehindert worden. Insgesamt sei die Stimmung friedlich gewesen, die Polizei war etwa mit 50 Beamten vor Ort, hieß es weiterhin.

Weil der Verdacht der Nötigung im Raum stehe, seien die Personalien der Aktivisten aufgenommen worden. Sie kritisieren den Baustoffkonzern unter anderem für dessen klimaschädlichen CO2-Ausstoß. Fotos zeigen, wie Frauen und Männer am Mittwoch vor dem Werksgelände sitzen. Die Aktion fand einen Tag vor der Aktionärsversammlung von HeidelbergCement statt und stand unter dem Motto „Zukunft statt Zement“.

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