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Eutingen Withaukreuzung: Grundstücksverhandlungen vorerst geplatzt

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Die Withaukreuzung gilt als eine der gefährlichsten Kreuzungen im Landkreis Freudenstadt. Foto: Feinler

Eutingen - Eigentlich sollte der Kreisverkehr auf der Withaukreuzung bereits gebaut sein – doch laut Regierungspräsidium sind die Grundstückverhandlungen massiv ins Stocken geraten. Daran wird sich wohl in nächster Zeit auch nichts ändern.

"Von der Maßnahme sind 17 Eigentümer oder Eigentümergemeinschaften betroffen. Mit zwei Parteien konnte keine Einigung erzielt werden. Dies betrifft eine noch zu erwerbende Fläche von 216 Quadratmetern", sagt Irene Feilhauer vom Regierungspräsidium Karlsruhe zu den Umbauplänen der Witthaukreuzung.

Erst vor wenigen Tagen hatte dort wieder ein Autofahrer die Vorfahrt missachtet und krachte mit einem Verkehrsteilnehmer zusammen. Schwere Verletzungen zogen sich die Beteiligten zu, worauf sich Winfried Seele, Eutingens stellvertretender Bürgermeister, an die Öffentlichkeit wandte. Er könne nicht verstehen, wieso der Kreisverkehr noch nicht da sei. Ebenso könne er nicht nachvollziehen, wie die Verkehrsteilnehmer die Schilder übersehen können. Wer auf der K 4718 aus Richtung Withau an die Kreuzung heranfährt, werde mehrfach aufgefordert, die Geschwindigkeit zu senken.

Dass sich viele Autofahrer an diese Geschwindigkeitsbegrenzung nicht halten, hatten bereits Untersuchungen ergeben. Das Polizeipräsidium Tuttlingen hatte schon mehrfach von einer "Unfallhäufungsstelle" gesprochen. Laut Statistik hatten sich dort von 2014 bis 2016 insgesamt 13 Verkehrsunfälle ereignet, davon sieben mit leichtem Personenschaden, allerdings auch kein Verkehrsunfall mit Schwerverletzten. Das Polizeipräsidium teilt auf Nachfrage unserer Zeitung mit: "Die große Zahl von Verkehrsunfällen mit Verletzten und die Art der Verkehrsunfälle machen nähere Untersuchungen der Unfallstelle notwendig."

Die Verkehrsunfallkommission – bestehend aus Straßenverkehrsbehörde, Straßenbauverwaltung und Polizei – sprach sich für ein Schild aus. Auf diesem ist zu lesen: "Achtung, gefährliche Kreuzung. 15 Verletzte seit 2012." Eine Zahl, die längst angestiegen ist. Die Verkehrsschaukommission empfahl dem Regierungspräsidium zudem den Bau des Kreisverkehrs.

Geplant wurde dieser mit einem Außendurchmesser von etwa 40 Metern. Nach ersten Schätzungen des Regierungspräsidiums sollte dieser rund 500 000 Euro kosten, wobei sich Bund und Landkreis die Kosten teilen würden.

Einsatzkräfte appellieren

Nach Angaben von 2017 sollte der Kreisverkehr dieses Jahr fertiggestellt werden, was aber aufgrund des komplizierten Grundstückserwerbs nicht umsetzen lasse. "Wir sehen die Grunderwerbsverhandlungen als gescheitert an. Das weitere Vorgehen wird derzeit von den Beteiligten geprüft", erklärt Feilhauer. Laut Regierungspräsidium Karlsruhe gebe es allerdings keine Deadline für das Projekt, so dass noch nicht von einem endgültigen Ende des Kreisverkehrs gesprochen werden kann.

Dass die Zeit rennt, weiß nicht nur Winfried Seele. Auch die Eutinger Feuerwehr und das DRK weisen mit Nachdruck auf den Unfallschwerpunkt hin. Solange keine Lösung in Sicht sei, sollten die Verkehrsteilnehmer weiter sensibilisiert werden, die vorgegebene Geschwindigkeitsbeschränkung einzuhalten, wünschen sich die Einsatzkräfte. Seele spricht ihnen dabei wohl aus dem Herzen: "Ich hoffe nicht, dass es vorher noch zu einem schweren Unfall eventuell mit Todesfolge kommt."

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