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Eutingen Ein verkleinertes kirchliches Ratsgremium

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Für ihre langjährigen und vielfältigen Verdienste in der kirchlichen Arbeit wurde Gertrud Maier mit der Martinus-Ehrennadel der Diözese Rottenburg Stuttgart ausgezeichnet. Foto: Schwarzwälder Bote

Ulrike Dieterich bleibt die gewählte Vorsitzende des Rohrdorfer Kirchengemeinderats. Zudem wurde Gertrud Maier nach 34 Jahren verabschiedet.

Eutingen-Rohrdorf. Die Reihe der konstituierenden Sitzungen der neuen Kirchengemeinderäte der Seelsorgeeinheit im Gäu wurde Mitte der Woche in der katholischen Kirchengemeinde Sankt Georg im gleichnamigen Rohrdorfer Gemeindehaus abgeschlossen. Wie in den anderen drei Kirchengemeinden ging ihr auch hier ein gemeinsamer Gottesdienst in der Pfarrkirche voraus.

Zu Beginn verabschiedete Pfarrer Andreas Gog die ausscheidenden Ratsmitglieder Elke Dreßler, Joachim Kosok, Gertrud Maier und Annika Schweizer. Gog sprach den Ausscheidenden den Dank der Kirchengemeinde und der Seelsorgeeinheit für erbrachten Aufwand an Zeit und Kraft aus und überreichte ihnen die Dankesurkunde von Bischof Gebhard Fürst sowie ein Geschenk der Kirchengemeinde.

Wiedergewählt und von Pfarrer Gog verpflichtet wurden Anita Bronner, Ulrike Dieterich und Alfons Platz, ebenso die neu gewählten Mitglieder Nicole Engelhard und Heike Molitor. Gegenüber dem früheren Gremium hat sich damit der Kreis um zwei gewählte Ratsmitglieder verringert.

Bei den Wahlen am Mittwoch wurde Ulrike Dieterich in ihrem Amt als gewählte Vorsitzende einstimmig bestätigt. Zu ihrem Stellvertreter als Nachfolger von Gertrud Maier wurde Alfons Platz gewählt. Das Amt der Schriftführerin übernahm Nicole Engelhard, ihr Stellvertreter ist Alfons Platz. Platz und kraft Amtes Ulrike Dieterich vertreten die Kirchengemeinde im Gemeinsamen Ausschuss der Seelsorgeeinheit, während sich Anita Bronner zur Delegierten im Dekanatsrat bereiterklärte.

Danach wurden noch die verschiedenen Ausschüsse besetzt, für die zu den genannten Personen noch weitere Mitarbeiter(innen) gewonnen werden sollen: Gertrud Maier (Liturgie), Renate Hilpert und – noch bis zum bevorstehenden Termin – Elke Dreßler (Erstkommunion), Kerstin Schweizer (Firmung) sowie Ulrike Dieterich, Anita Bronner und Bernhard Schweizer (Betreuung der Ministranten).

Besondere Ehrung

Bei der Sitzung am Mittwochabend wurde der nach 34 Jahren ausscheidenden Gertrud Maier eine besondere Ehre zuteil. Sie hat sich nicht nur als Kirchengemeinderätin, sondern auch in vielen anderen Funktionen um die Rohrdorfer Kirchengemeinde verdient gemacht. Pfarrer Gog würdigte ausführlich ihre breitgefächerte Arbeit und herausragenden Leistungen. Im Namen von Bischof Fürst überreichte er ihr daher die Martinus-Ehrennadel der Diözese.

In ihren 34 Jahren als Ratsmitglied versah Maier 22 Jahre das Amt der Schriftführerin und zwölf Jahre das der Stellvertreterin. Sie war 24 Jahre lang Mitglied des Dekanatsrates, davon 14 Jahre als Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses. Diese Ämter gibt sie aus gesundheitlichen Gründen nun auf.

Weiterhin dabei ist sie als Lektorin (seit 1987), Ansprechpartnerin für das Pfarrbüro in Eutingen (seit 1991), Vorsitzende des örtlichen Liturgieausschusses (seit 1991) und Mitglied im Ausschuss der Seelsorgeeinheit (seit 1993), Mesner-Vertreterin (seit 1999) und Patin der Tafelladenkiste. Zudem übt sie noch weitere kleine, aber wichtige Dienste aus.

Besondere Verdienste erwarb sich Gertrud Maier um die Kirchenmusik. Denn seit 1987 leitet sie den Rohrdorfer Kirchenchor und gestaltet mit ihm unter anderem festliche Gottesdienste mit. Außerdem ist es für sie als Frau, die "sehr gerne singt", in Corona-Zeiten selbstverständlich, in denen der Gemeindegesang bei Gottesdiensten untersagt ist, diesen als Solokantorin zu übernehmen oder mit ein paar Frauen ihres Chores mitgestalten.

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