Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Eutingen Die "weißen Flecken" sollen endlich entfernt werden

Von

Eutingen-Weitingen (hne). Ein "äußerst komplexes Thema" stand am Montag im Mittelpunkt der Sitzung des Ortschaftsrates. Dabei ging es auch um die Rücknahme von Förderantragen an das Land mit der Neustellung an die Bundesförderung für die noch vorhandenen "weißen Flecken" in Weitingen. Die Leerrohr-Struktur wurde insgesamt schon durch vorangegangene Bauabschnitte des örtlichen Nahversorgungsnetzes ausgeweitet.

Vor knapp zwei Jahren stellte die Gemeindeverwaltung einen Antrag auf Landesförderung. Von den veranschlagten Kosten in Höhe von 565 000 Euro waren rund 330 000 Euro zuwendungsfähig, für die wiederum 254 480 durch das Land gefördert werden. Dabei sollte die Mitverlegung von Glasfaser im Zuge des Backbone-Ausbaus des Landkreises erfolgen.

Zwischenzeitlich hat sich die Situation im Zuge des vierten Bauabschnitts der "Gäu-Wärme" und der Verbesserungen der Netzstruktur durch Vodafone, beispielsweise in der hinteren Weinbergstraße und im Hirtenausweg, zum Guten verändert. Die Bereiche verbleiben auch im Landesförderprogramm.

Weitere Anschlüsse im Außenbereich (Auchtert und die beiden Aussiedlerhöfe an der Eckenweiler Straße) können jedoch entfallen. Dieser Teilrücknahme stimmte der Ortschaftsrat zu. Laut Ortsvorsteher Rainer Himmelsbach hat der Gemeinderat in seiner Mehrheit eine andere Sichtweise eingenommen, was einen flächendeckenden Aufbau eines gemeindeeigenen Glasfaser-Netzes auf Kosten der Allgemeinheit betrifft.

Für Weitingen gelte daher die Konzentration auf die Mitverlegung von Leerrohren im Bereich Eyach im Zuge des Backbone-Ausbaus des Landkreises, der Anschluss unterversorgter Häuser in der Dorfstraße, einschließlich des "Adler-Areals", im Bereich der Alten Steige, wo die "Gäu-Wärme" Anschlüsse vorbereitet, und der Sommerhalde, die absolut unterversorgt ist.

Für diese weiteren Maßnahmen soll nun eine Bezuschussung durch das Bundförderprogramm, einschließlich einer Co-Finanzierung durch das Land, beantragt werden. Zusammen mit der Rala wurde dafür die möglichst kostengünstige Lösung ermittelt. Über diese Schiene ist eine Förderung bis zu 90 Prozent (50 Prozent Bund plus 40 Prozent Land) gegenüber der reinen Landesförderung. Hier besteht auch die Möglichkeit, die Kosten bis an die Gebäude fördern zu lassen.

Weil der Bereich Eyach (Neckarstraße) mit Vectoring bis zu 250 Megabits versorgt ist, wurde die Förderung durch das Land abgelehnt, im Zuge des Ausbaus des Backbone-Netzes des Landkreises sollen jedoch die Leerrohre für das Glasfasernetz mitverlegt werden. Nach eingehender Diskussion folgte das Gremium einstimmig dem Beschlussvorschlag der Verwaltung.

Ein Betrieb könne frühestens im Frühjahr 2021 erfolgen, so Ortsvorsteher Rainer Himmelsbach, was Ratsmitglied Ralf Schanz als "sehr sportlich" bezeichnete. Also Genaues weiß man nicht, was in punkto Schnelligkeit ein schnelleres Internet anbelangt.

Das mussten in der vorausgegangenen Bürgerfragestunde auch Thomas Renz (Alte Steige) sowie Oliver und Heidi Krauß (Neckarstraße in Eyach) als Betroffene erfahren. Letztere haben Interesse, die inzwischen leerstehenden Räumlichkeiten der ehemaligen Kreissparkassenfiliale zu beziehen und dort Büroräume für ihr Eventmanagement in Verbindung mit Verkaufsräumen für Deko-Gegenstände einzurichten. Sie könnten zwar eine gewisse Zeit überbrücken, ein Breitbandanschluss sei für sie aber unerlässlich.

Artikel bewerten
0
loading

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.