Der Vorstandsvorsitzende von Eon, Johannes Teyssen, auf der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens in Düsseldorf. Der größte deutsche Energieversorger Eon wartet vergeblich auf bessere Zeiten. Foto: dpa

Beim größten deutschen Energieversorger Eon stehen die Zeichen auf Sturm. In den ersten neun Monaten dieses Jahres brach der Gewinn fast völlig ein.

Düsseldorf - Der größte deutsche Energieversorger Eon wartet vergeblich auf bessere Zeiten. In den ersten neun Monaten dieses Jahres brach der Konzernüberschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von gut 2,9 Milliarden auf 255 Millionen Euro fast völlig ein. Der Umsatz sank um neun Prozent auf 81,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Eon leidet seit langem unter den Folgen der Energiewende. Die Gewinne stehen wegen sinkender Großhandelspreise für Strom unter Druck. Zudem fehlen Eon die Beiträge aus verkauften Geschäftsteilen.

Das können auch die mit hohen Investitionen ausgebauten Geschäfte in den Schwellenländern Brasilien, Russland und Türkei nicht ausgleichen. Sie erwiesen sich zuletzt sogar wegen der Wirtschaftsschwäche in diesen Ländern und dem Verfall der dortigen Währungen als Belastung.

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