Das Wasser sucht sich seinen Weg: Die Brigach tritt hinter dem Brudermoosparkplatz über die Ufer und flutet die Wiesen. Foto: Dorer

Feuerwehr gibt Entwarnung. Noch müssen keine Maßnahmen getroffen werden.

St. Georgen - Der Bericht von Christoph Kleiner über die Naturereignisse, die die Feuerwehr fordern können, ist erst wenige Tage alt, da kündigt sich genau solch eines an. Nachdem es am Mittwoch in St. Georgen noch schneite, verwandelten sich die weißen Flocken ab Donnerstag in Regen. Die Folge: Der Schnee begann zu schmelzen.

Am Freitag zeigte sich dann in beeindruckenden Bildern, wie die dahinschwindenden Schneemassen und der anhaltende Regen zusammenspielten. Die Brigach trat entlang der B 33 über das Ufer und flutete die Wiesen.

Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärt die Feuerwehr, dass dies noch kein Zeichen zur Beunruhigung sei. "Bezüglich der Wasserstände in St. Georgen haben wir bisher keine besonderen Maßnahmen getroffen", erklärt Pressesprecher Jens Baumann. Besonders im Bereich der Brigach gebe es ausreichende Ausweichflächen. "Und St. Georgen ist auch aufgrund der Topographie bisher kein stark gefährdetes Hochwassergebiet", erklärt er.

Ehrenamtliche sind stets in Alarmbereitschaft

Die Pegelstände der Bäche und Flüsse werden laut Baumann zentral in der Integrierten Leitstelle in Villingen-Schwenningen für den gesamten Landkreis überwacht. "Sollte dort ein Grenzwert überschritten werden, werden Maßnahmen gemäß dem Hochwasseralarmplan des Landkreises ausgelöst", erklärt Baumann. Dieser beinhalte auch, dass die örtliche Feuerwehr aktiv werde.Unabhängig vom Alarmplan, so Baumann, beobachte man in Zusammenarbeit mit dem Bauhof bereits jetzt die Entwicklungen. Grund zur Sorge gebe es also keinen, bei Bedarf könne schnell reagiert werden. Denn der Pressesprecher betont: "Wir sind grundsätzlich immer in Alarmbereitschaft."

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