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Empfingen Gäste erleben Sprengung im Steinbruch

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Im Steinbruch von Uwe Gfrörer haben die Gäste aus Ungarn gemeinsam mit einigen Empfingern die Gelegenheit zu einem Foto vor einem Schaufellader. Foto: Trachtengruppe Foto: Schwarzwälder Bote

Zusätzlich zu den gegenseitigen olibatorischen Besuchen zwischen den ungarischen Folklorefreunden von Miske/Drágszél und der Trachtengruppe Empfingen hat am vergangenen Wochenende eine vierköpfige Männergruppe aus Ungarn Empfingen besucht.

Empfingen. Der Grund des Besuchs: Man wollte sich mal nur der Freundschaft wegen treffen, ohne offizielles Programm. Schon im November 2017 bekamen die Empfinger abseits der offiziellen Treffen zum ersten Mal eine siebenköpfige Gruppe. Im November vergangenen Jahres erwiderten die Empfinger den Besuch. Zusammen mit Empfingens Bürgermeister Ferdinand Truffner gingen acht Personen nach Ungarn. Als im vergangenen August die ganze Gruppe offiziell in Ungarn war, legte man bereits fest, dass im Herbst wieder eine kleine Gruppe nach Empfingen kommen werde.

Eindrucksvoller Einblick

Gegen Freitagmittag traf die Gruppe in Empfingen ein. Spontan zeigte man den Besuchern die Kleiderkammer der Kulturgemeinschaft, das Hubert-Deuringer-Musikarchiv und das Museum. Um 18 Uhr ging es zu einer Abendführung auf die Burg Hohenzollern. Beindruckend war die idyllische Beleuchtung des Schlosshofes. Dank der überschaubaren Gruppe war es zeitlich möglich, die Informationen der Schlossführerin ins Ungarische zu übersetzen. Anschließend ging’s zum Vespern nach Heligenzimmern.

Am Samstagmorgen erhielt die Gruppe einen eindrucksvollen Einblick in den Empfinger beziehungsweise Fischinger Steinbruchbetrieb durch Uwe Gfrörer. Dafür hatte er als Übersetzter einen seiner ungarischen Mitarbeiter abgestellt. Extra für die Gäste hatte Gfrörer eine Sprengung vorbereiten lassen. So etwas live mitzuerleben, begeisterte natürlich die Gäste aus Ungarn, ebenso die Gastgeber, die mit dabei waren. Am Samstagnachmittag waren die Gäste und ihre Gastgeber noch zusammen bei der Feuerwehrhauptübung in Wiesenstetten dabei.

Am Samstagabend traf man sich zu einem geselligen Zusammensein in Ellis Kegelstüble bei original schwäbischen Maultaschen mit Kartoffelsalat und Kegelspaß. Einige besuchten dann noch das Schützenhaus, in welchem an diesem Wochenende das Vereinsschießen stattfand. Aus Anlass des Volkstrauertages besuchte man zusammen mit Truffner die Messfeier und den Friedhof. Eigens dafür hatten die Gäste sogar einen Kranz mitgebracht, der dann auch in der Friedhofskapelle niedergelegt wurde.

Bevor es dann zum Mittagessen ging, lud Truffner die Gruppe zum Besuch des Hofes seines Vaters Lorenz nach Rottenburg-Bieringen ein. Die Eltern des Bürgermeisters verwöhnten die Gäste auf das Beste mit eigenem Most und Schnaps, sowie selbstgekeltertem Saft. Schnell kam man ins Gespräch mit Lorenz Truffner über die Herstellung seines bioerzeugten Saatgutes und die Bio-Produkte, die er auf seinem Hof herstellt und verarbeitet. Beeindruckend war die selbst angefertigte Technik in dem alten ehrwürdigen Hofgebäude. Gegen 15.30 Uhr hieß es dann am Sonntag Abschied nehmen. Beim Dorffest 2020 wird die gesamte Gruppe Empfingen besuchen.

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