Europa ist unsere Zukunft: Davon sind auch die Schüler der Empfinger Schule überzeugt und halten dies bei dem Wettbewerb mit dem Thema "Wir sind Europa" auf Zeichnungen fest. Foto: Baiker Foto: Schwarzwälder-Bote

"Kreativ-Wettbewerb" an der Empfinger Schule / Französische Schüler aus La Roche Blanche sind im Juli zu Gast

Von Jürgen Baiker

Empfingen. Kurz vor den Wahlen hat auch die Empfinger Schule Europa im Blick: Lehrerin Gabi Reich hat einen "Kreativ-Wettbewerb Europa" ins Leben gerufen, an dem auch die Schüler aus Frankreich teilnehmen werden, wenn sie im Juli in Empfingen zu Gast sind.

Das Thema "Europa" ist an der Empfinger Schule zur Zeit hochaktuell. Die Schule erwartet im Juli französische Jugendliche aus der Partnergemeinde La Roche Blanche. Diese Partnerschaft mit La Roche Blanche besteht seit über 20 Jahren. Da Schüler und Jugendliche die Zukunft Europas sind, ist der Empfinger Schule der Jugendaustausch besonders wichtig.

Die französischen Gäste kommen vom 7. bis 11. Juli nach Empfingen. Das Lehrerteam Gabi Reich und Elmar Schmitt haben das vorläufige Besuchsprogrammes zusammengestellt und geplant.

Gabi Reich hat dazu einen "Kreativ-Wettbewerb Europa" ins Leben gerufen. Schon jetzt wurden von den Schülern von der Klasse 5 an tolle Bilder zum Thema Europa angefertigt.

Die französischen Gäste werden sich an dem Wettbewerb während ihres Aufenthaltes in Empfingen ebenfalls beteiligen und es wird eine kleine deutsch-französische Kunstausstellung geben.

Gleich nach der Rückkehr nach Frankreich werden die deutschen und französischen Arbeiten auch dort ausgestellt.

Das Besuchsprogramm während des Schüleraustauschs ist vielfältig angelegt. Es versucht auch die Geschichte des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren durch einen Besuch der Sonderausstellung im Heimatmuseum zu thematisieren. Denn der Erhalt von Frieden, Freiheit und Demokratie ist das höchste Ziel, das Europa für seine Bewohner hautnah beinhaltet. "Über 60 Jahre in Frieden zu leben ist eine Glanzleistung der Politik. Die Anerkennung dieser Leistung durch den Friedensnobelpreis 2012 wurde den Bürgern zu Recht verliehen", sagt Gabi Reich.

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