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Empfingen Empfingen soll Vorreiter werden

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Sandra Burkhardt möchte in Empfingen einen Business-Park gründen. Foto: Begemann Foto: Schwarzwälder Bote

Sandra Burkhardt aus Empfingen hat eine Vision: Sie möchte in der Gemeinde einen Business-Park gründen, um Nachwuchs für das Handwerk zu fördern.

Empfingen. Sandra Burkhardt aus Empfingen ist Mutter von fünf Kindern und weiß aus Erfahrung, was in den Schulen verbessert werden könnte, um jungen Menschen eine Orientierung für das Berufsleben zu erleichtern. Sie möchte ein Projekt aufziehen, in dem sie Handwerksbetriebe mit Schulen in Kontakt bringt, um in Projektarbeit die Schüler mit Handwerksberufen in Berührung zu bringen. Die Frau, die selbst ein Unternehmen im Bereich der Filtertechnik in Empfingen führt, sagt: "Ich stehe zu 100 Prozent hinter dem Projekt und werde mit Motivation jungen Menschen in Zusammenarbeit mit Schulen, Ausbildungsbetrieben und anderen Kooperationspartnern unterschiedliche Möglichkeiten auf dem Weg in das Berufsleben aufzeigen und sie dabei unterstützen, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen, zu festigen und auszubauen."

Sie stelle sich das Programm so vor, dass von der fünften bis zur Abschlussklasse geprüft werde, auf welchem Stand die Schüler handwerklich sind und dann in Kooperation mit Betrieben entsprechende Projekte oder Praktika angeboten werden. Der Schwerpunkt soll auf dem Handwerk liegen, es werden jedoch auch andere Coachings zur Stärkung der Persönlichkeit und Selbstverwirklichung angeboten werden.

Erste Gespräche geführt

Erste Gespräche mit Schulen habe Burkhardt schon geführt. Auch mit Empfingens Bürgermeister Ferdinand Truffner habe sie geredet. Alle Seiten zeigten sich offen für die Idee, berichtet sie.

In Empfingen würde sie für ihr Projekt gerne ein Schulungszentrum bauen. Denn Empfingen könnte ein großes Einzugsgebiet für Schüler von mehreren Schulen in der Umgebung werden. Die Räume würde sie auch Existenzgründern tageweise zur Verfügung stellen.

Doch in Empfingen soll lediglich der Anfang des Projekts liegen. Denn Burkhardt möchte zwar zu Beginn mit Empfinger Betrieben kooperieren, doch später könnte das "Empfinger Modell" landes- und bundesweit ausgeweitet werden. "Ich möchte, dass Empfinger Vorreiter wird", sagt sie.

Ein großes Hindernis, das Burkhardt aber noch überwinden muss, ist die Finanzierung. "Die Umsetzung kann erst beginnen, wenn ich das Grundkapital und die Kooperationspartner habe", sagt Burkhardt. Daher ist Burkhardt derzeit auf der Suche nach Sponsoren. "Ideen habe ich, es liegt nur an den Möglichkeiten, sie umzusetzen", sagt sie.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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