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Eishockey Wild Wings reisen zu Iserlohn Roosters

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Erst ein Wild Wing - nun in Iserlohn: Jamie MacQueen hat sich bei seinem neuen Team gut eingelebt. Foto: Eibner

Kann das DEL-Schlusslicht aus Schwenningen nach seiner starken Vorstellung gegen Spitzenreiter München bei seinem Direktkonkurrenten Iserlohn (Freitag, 19.30 Uhr) nachlegen? Oder fallen die Wild Wings in ihr in dieser Saison oft gesehenes Muster zurück und erleben wieder einmal gegen einen vermeintlichen Gegner auf Augenhöhe einen Rückschlag? Am Sonntag (16.30 Uhr) kommen die Eisbären Berlin in die Helios-Arena.

Rote Laterne soll weg

Zwölf Punkte Rückstand weist der Tabellenletzte Schwenningen (34) zum letzten Pre-Play-off-Platz auf. Noch 16 Partien sind in der Hauptrunde zu absolvieren. Die Iserlohn Roosters (36) sind Vorletzter mit zwei Zählern Vorsprung vor den Wild Wings. Von einem nächsten "Sechs-Punkte-Spiel" für sein Team wollte Wild-Wings-Coach Niklas Sundblad vor der Abreise ins Sauerland nicht so viel hören. "Es ist für uns kein Endspiel in Iserlohn, aber natürlich wollen wir mit einem Sieg den letzten Platz abgeben." Niklas Sundblad denkt Schritt für Schritt: "Wir haben noch eine wirkliche Chance, die Pre-Play-offs zu erreichen, aber dazu brauchen wir nun auch eine Serie mit Siegen."

Der Schwede ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft ihren bisherigen "Rhythmus" endlich durchbricht und nach einer starken Leistung gegen München nachlegt. Sundblad bezeichnete die Trainingswoche als "die beste" bisher unter seiner Regie. Aber er weiß auch, was seine Mannschaft am Freitag erwartet. Die Roosters haben in den vergangenen vier Spielen drei Siege gefeiert und zeigen sich insgesamt - im Vergleich zur ersten Hauptrundenhälfte - verbessert. Die bisherige Saisonbilanz spricht jedoch für die Neckarstädter. Am 20. September feierten sie am Seilersee einen 4:1-Sieg und gewannen auch daheim mit dem gleichen Ergebnis.

Thuresson fehlt noch lange

Bei den Schwenningern fehlt Andreas Thuresson (Gehirnerschütterung), der frühestens Ende Februar sein Comeback feiert. Ebenso zählt Julian Kornelli nicht zum Kader. Er soll zeitgleich wieder für den Kooperationspartner Ravensburg auflaufen, obwohl er beim Zweitligisten zuletzt nicht die gewünschte Eiszeit erhielt. Simon Danner hat sich hingegen nach seinen leichten Schulterproblemen fit zurückgemeldet.

Simon Danner hofft

Der Schwenninger Kapitän-Assistent befindet sich in keiner einfachen Situation. "Ich möchte mich nach meiner langen Pause für einen neuen Vertrag empfehlen. In Schwenningen weiterzuspielen, ist mein erster Wunsch bei meinen Gedanken über die Zukunft", sagte Simon Danner in dieser Woche. Sollte es jedoch mit einer Vergtragsverlängerung nicht mehr klappen, kann sich der 33-Jährige auch vorstellen, im Sommer zu seinem Heimatverein Freiburg zurückzukehren. "Aber ich fühle mich weiterhin fit, in der DEL weiterzuspielen", stellt er klar.

"Ein eigener Typ"

Der im November in Schwenningen aussortierte Jamie MacQueen hat sich in Iserlohn gut eingelebt, verbuchte bei seinen bisherigen zehn Einsätzen sieben Punkte. Der Kanadier wird hochmotiviert gegen sein früheres Team auflaufen. MacQueen ist immer noch sauer darüber, dass - aus seiner Sicht - damals die Suspendierung aus heiterem Himmel passierte.

Wild-Wings-Verteidiger Mirko Sacher überraschte am Donnerstag mit der Aussage, "dass Jamie zwar ein eigener Typ ist, aber gut in unsere Mannschaft passte. Er wird motiviert sein - wir sind es aber beim Wiedersehen auch." Niklas Sundblad sieht keine Perspektiven mehr dafür, dass MacQueen im Sommer nach Schwenningen zurückkehrt und seinen noch für die Saison laufenden Vertrag für 2020/21 erfüllt. "Mein Bauchgefühl sagt mir, dass er nicht zurückkommt."

Vielleicht zählt dann auch Mirko Sacher (vor seinem 200. DEL-Spiel), der zuletzt von Sundblad nicht üppig mit Eiszeit ausgestattet wurde, nicht mehr zum Wild-Wings-Kader. Der Coach hat ihm jedenfalls noch nicht erklärt, warum er jetzt weniger spielt als früher.

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