Ein Wandgemälde erinnert an die Opfer des Anschlages von Hanau. Foto: dpa/Boris Roessler

Die Wahrheit nach dem Anschlag von Hanau ist bitter: Das Risiko einer solchen Tat ist gewachsen, kommentiert unsere Berliner Korrespondentin Katja Bauer.

Berlin - Es ist ein Jahr her, dass sich Tobias R. zu seinem tödlichen Terrorzug durch Hanau aufmachte. Er ging planvoll vor. Bevor er loszog, kündigte er seine Tat im Internet an. Er suchte sechs Orte in seiner Heimatstadt aus, weil er überzeugt war, dort die Opfer seiner Wahl zu finden. Sein Ziel war es, so viele Menschen aus muslimischen Einwandererfamilien zu töten wie möglich. Nach erfüllter Mission fuhr er nach Hause, ermordete seine Mutter und richtete sich selbst.

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