Auf dem Grundstück Lindenstraße 6 sollen 13 Wohnungen entstehen. Foto: Buchner

Gemeinderat hätte Neubau gerne kleiner. Größe zwischen 56 und 96 Quadratmetern.

Egenhausen - Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Der Gemeinderat Egenhausen ist damit einverstanden, dass auf dem Grundstück Lindenstraße 6 ein Gebäude mit 13 Wohnungen errichtet wird. Im ersten Gesuch wurde Kritik laut am Ausmaß des Baukörpers, der Anzahl geplanter Wohnungen, der Dachform und der Einbindung in die Umgebung.

Geplant ist ein Neubau mit drei Vollgeschossen und 13 Wohnungen. Sie haben eine Größe zwischen 56 und 96 Quadratmetern. Die Firsthöhe beträgt 13,24 Meter. Im Erd- und Obergeschoss sind Drei- und Zwei-Zimmerwohnungen vorgesehen – und zwar jeweils zwei. Im ersten Dachgeschoss will der Bauherr zwei Wohnungen, eine mit zwei, die andere mit fünf Zimmern einbauen und im zweiten Dachgeschoss eine Zwei- und eine Dreizimmerwohnung. Im Untergeschoss werden acht überdachte Stellplätze angelegt sowie Kellerräume für die Mieter geschaffen. Ausgewiesen werden 21 Stellplätze. Das Dach des Neubaus ist nach den vorgenommenen Änderungen steiler konstruiert und wirkt damit nicht mehr so wuchtig. Außerdem wurde die Zahl der Wohnungen von 14 auf 13 reduziert. Die Abstände zu den angrenzenden Grundstücken betragen nach der Drehung des Baukörpers in Richtung Norden und Osten jetzt 3,2 beziehungsweise 2,6 Meter.

Der Gemeinderat hatte sich bereits zwei Tage vor der eigentlichen Gemeinderatssitzung mit Städteplaner Clemens Künster im Rathaus getroffen, um abzuklären, ob man sich mit den vorgenommenen Änderungen einverstanden erklären und dem Bauantrag zustimmen kann. Das Ergebnis teilte Gemeinderat Fritz Großmann im Gremium mit

In der Stellungnahme heißt es unter anderen, dass die Nachfrage nach Wohnraum in Egenhausen groß sei, weshalb ein solches Bauvorhaben grundsätzlich begrüßt werde und dass man anerkenne, dass der Bauherr mehr als die geforderten PKW-Stellplätze anbiete. Ungeachtet dessen würde man es begrüßen, die Größe und Längenausdehnung des Gebäudes und dessen Gliederung zu überdenken. Das gelte auch für die Anzahl der Wohnungen. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme zum Schluss: "Eine Reduzierung wäre insbesondere an diesem Standort sehr wünschenswert."

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