Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Ebhausen Heimspiel in Ebhausen

Von
Das Weihnachtskonzert des Gospelchors Ebhausen unter Begleitung einer Jazzband kam bei Publikum gut an. Foto: Kosowska-Németh Foto: Schwarzwälder Bote

Der Gospelchor Ebhausen trat in der evangelischen Kirche auf und verbuchte wieder einen Erfolg vor dem heimischen Publikum.

Ebhausen. Wie seit Jahren gewohnt, wirkten bei dem Weihnachtskonzert "The Christmas Way" auch die treuen Weggefährten des Chores Martin Schneider (E-Piano), Ralph Gundel (Saxophon) sowie Matthias Bär (Schlagzeug) mit. Rainer Feuerbacher (E-Piano) begrüßte die Anwesenden im Namen des Evangelischen Kirchengemeinderates Ebhausen, animierte die Gäste zum gemeinsamen Singen und warb um Spenden für die Renovierung der "asthmatischen" Kirchenorgel.

Mehrere Songs spiegelten den Ausdruck der vorweihnachtlichen Freude wider, verkündeten Erfüllung der biblischen Prophezeiung und zeigten in einem musikalischen Rückblick mehrere Gesichter der Nacht von Bethlehem. Einen Teil der englischen Texte lasen die Chorfrauen sehr eindrucksvoll vor und die gesprochenen Worte bauten eine emotionale Brücke zwischen zärtlicher Zuwendung und der Verherrlichung des neugeborenen Gottessohnes.

Peter Eisele spornt seine Mannschaft an

In dem farbig beleuchteten Kirchenraum beeindruckte das hell klingende "It´s Christmas Time" gleich stark wie die tänzelnde Aufregung der Hirten in "Run, Shepherds" und die ergreifende Frage an die Gottesmutter in "Mary, Did You Know?"

Chorleiter Peter Eisele stellte die Messlatte hoch, spornte seine Mannschaft mit breiten Gesten sowie freundlichen Blicken an, und die Choristen setzten seine Anweisungen mit Disziplin, Gesangsfreude und Spontaneität in ein einheitliches Klangbild um.

In "Breath of Heaven", "Someday at Christmas" und "Hail Holy Queen" beeindruckten die Solistinnen Kerstin Brenner und Helene Rinderknecht mit ihrer unterschiedlichen Ausdruckskraft und individuellem Timbre der Stimmen und die Zuhörer applaudierten kräftig nach dem gefühlvollen, allürenfreien Vortrag. Mit einem gleichfalls stürmischen Beifall belohnte das Publikum sowohl das glanzvolle Solo von Rainer Feuerbacher in "Stand by me" als auch den dynamisch gewölbten Schlussakkord des Chores.

Bei der Begleitung der Songs erwies sich die Jazzband als ein wertvoller Partner und Unterstützer, die Instrumentalisten schmückten den Gesang mit einfallsreichen Soli in angemessener Tonstärke aus. In zwei rein instrumentalen Stücken brillierten die Jazzmänner mit virtuosem Schwung, feuerten sich gegenseitig an und provozierten durch halsbrecherische Höhen des Saxophons die Jubelwellen unter dem Publikum.

Zu dem üppigen Gospelprogramm passten sowohl das stimmungsvolle Weihnachtslied "Still, still, still" als auch zwei mit Temperament geladene Songs aus dem Film "Sister Act". Zwischen den Chorbeiträgen sangen die Konzertbesucher "Go tell it on the Mountains" und "Kum ba yah" mit demselben Eifer wie ihre Vorbilder auf der Bühne mit.

Auf Verlangen des Publikums schlossen Gospelchor und Jazzband das Konzert mit jeweils einer hinreißenden Zugabe ab.

Artikel bewerten
2
loading

Ihre Redaktion vor Ort Nagold

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.