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Ebhausen Es wird fleißig weiter genäht

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In Ebhausen wurden von Mitarbeiterinnen des Kindergartens Ebershardt und der Mensa Ebhausen genähte Stoffmasken verteilt und die Spendengelder der Welthungerhilfe zur Verfügung gestellt.Foto: Schillaci Foto: Schwarzwälder Bote

Erste Schritte in Richtung Normalität werden an vielen Orten gegangen. So auch in Ebhausen, mit der Öffnung des Rathauses und der Mediathek. Das Tragen einer Maske gehört allerdings weiterhin zum Alltag.

Ebhausen. Bei einer Nähaktion fertigten fünf Mitarbeiterinnen des Kindergartens Ebershardt und der Mensa Ebhausen in der vergangenen Woche eine Vielzahl an Stoffmasken an. Knapp 200 Masken wurden bereits verteilt. Viele davon am Wochenmarkt vor dem Rathaus. Vorgesehen seien die Masken primär für die älteren Einwohner. Im Gegenzug können die Personen nach Erhalt des Mundschutzes auch eine Spende hinterlassen. Die Spendengelder sollen dann an die Welthungerhilfe weitergeleitet werden. "Bisher haben wir rund 450 Euro Spenden gesammelt", freut sich Ebhausens Bürgermeister Volker Schuler.

Vergangenen Freitag habe man die Aktion fortgeführt und weitere selbstgefertigte Masken zur Verfügung gestellt. Die Mitarbeiterinnen des Kindergartens Ebershardt und der Mensa Ebhausen sollen laut Schuler, da der Betrieb im Moment noch stillgelegt ist, nach der Erledigung aller Maßnahmen und Vorbereitungen, sich dem Nähen gewidmet haben. Insgesamt verbringen sie rund drei Tage in der Woche mit der Näh-Aktion. Ein außergewöhnliches Engagement, das auch in den nächsten Tagen so fortgeführt werden soll. Die Idee und der Vorschlag seien von der Leitung des Kindergartens gekommen.

Der Schultes geht nun davon aus, dass weitere 200 Masken verteilt werden können. Man wolle verstärkt die verschiedenen Ortsteile Ebershardt, Rotfelden und Wenden versorgen. Dies könne weiterhin beim Wochenmarkt geschehen. Eine weitere Idee sei, die Masken auch am Rathaus, das seit Montag wieder geöffnet ist, auszulegen. Das könnte bei der nächsten Tranche – je nach Entwicklung der Lage – umgesetzt werden.

Bisher war die Besucherzahl im Rathaus allerdings laut Schuler noch eher verhalten. Die Bürger scheinen zurückhaltend zu sein. Außerdem dürften sich im Gebäude nur fünf Besucher zur gleichen Zeit befinden. Es empfiehlt also weiterhin, Termine über das Telefon zu vereinbaren.

Grundsätzlich gebe es zurzeit viele rührige Menschen. Viele hätten laut Schuler verschiedene Ideen. Vereine bringen sich ein und rufen Aktionen ins Leben. "Da bin ich sehr angetan", gibt der Schultes, der sich über die Hilfsbereitschaft der breiten Menge freut, zu.

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