Die Gemeinde Dunningen hat sich in den vergangen Monaten die Erschließung weiterer Teile des Gewerbegebiets Kirchöhren einiges kosten lassen.Archiv-Foto: Schönfelder Foto: Schwarzwälder Bote

Gute Nachricht II: Passender Mix und pünktliche Zahler

Dunningen (psh). Es gibt Fälle, da freuen sich alle Beteiligten, dass man schief gelegen hat. Es ist einfach schön, wenn mehr in die Kasse kommt, als man vorher gerechnet hat.

Gute Nachrichten hatte Kämmerin Dagmar Maier für die Dunninger Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung des Gremiums. Die Einnahmen der Gemeinde Dunningen aus der Gewerbesteuer werden in diesem Jahr nach ihren Berechnungen gut 600 000 Euro höher ausfallen, als bei der Haushaltsplanung angenommen.

Vor einem halben Jahr war die Gemeinde noch von Einnahmen aus der Gewerbesteuer in Höhe von vier Millionen Euro ausgegangen.

Die Hälfte der Summe sei bereits auf dem Konto der Gemeinde, so Dagmar Maier weiter. Die Finanzexpertin nannte die von ihr beschriebene Situation "sehr erfreulich". Gleichzeitig äußerte Maier die Hoffnung, dass die gute Entwicklung für den Rest des Jahres weiter anhalten möge.

Nach ihren Worten hatten nicht alle Gemeinden des Landkreises so viel Glück. Bei einigen sei die Gewerbesteuer als überaus wichtige Einnahmeposten auch aufgrund der Corona-Krise, regelrecht eingebrochen. Über die Gründe, dass Dunningen trotz Corona so gut abschneidet, mag man spekulieren. Die Gemeinde verfüge über eine guten Branchenmix nicht nur in den Gewerbegebieten, versucht Bürgermeister Peter Schumacher eine Erklärung. Deshalb sei die Gemeinde "ganz gut durchgekommen". Und vielleicht war es einfach nur Glück.

Die gute Gewerbesteuer läge selbstverständlich an der guten Arbeit der Firmenchefs und ihrer Mitarbeiter. Das erkennt auch Peter Schumacher als Chef der Dunninger Verwaltung an: "Das war sicher nicht unser Verdienst."

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