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Dunningen Die Vorfreude auf das neue Fahrzeug ist groß

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Armin Straub (rechts) zeichnet bei der Abteilungsversammlung langjährige und fleißige Dunninger Feuerwehrkräfte aus. Foto: Feuerwehr Foto: Schwarzwälder Bote

Voller Spannung erwartet die Dunninger Feuerwehr das neue Einsatzfahrzeug, das im September eintreffen soll. Doch die nächste Baustelle wartet schon: die Unterbringung der Kräfte.

Dunningen. Dass ein großes Vertrauen in die Verantwortlichen der Einsatzabteilung Dunningen besteht, zeigten die von Bürgermeister-Stellvertreterin Inge Erath geleiteten Wahlen. Abteilungskommandant Steffen Hils, stellvertretender Abteilungskommandant Armin Straub und Schriftführer Ralf Hemminger wurden mit überzeugendem Ergebnis für weitere fünf Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

In seinem Bericht ging Abteilungskommandant Steffen Hils auf die letzten fünf Jahre seiner Amtszeit ein. So wurde ein Gerätewagen Transport beschafft, der sich mehr als bewährt habe. Sicherlich ein Meilenstein war die Ausrichtung des 150. Jubiläums der Feuerwehr-Einsatzabteilung Dunningen, verbunden mit dem Kreisfeuerwehrtag 2018.

Die nötige Ersatzbeschaffung für ein 28 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug wurde im Gemeinderat genehmigt und wirft seine Schatten voraus, was einiges an Arbeit bedeutet. Das Einsatzfahrzeug, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) wird voraussichtlich im September in Dunningen eintreffen. Bis es einsatzbereit ist und die Mannschaft am Fahrzeug und der neuen Technik ausgebildet ist, werden weitere Wochen vergehen.

Kein Platz für das Personal

Jedoch gab es auch nachdenkliche und mahnende Worte von Steffen Hils: So sei die Unterbringung am Standort Dunningen sehr bedenklich. Neue Einsatzkräfte könnten nicht mehr untergebracht werden. Selbst Personal, das aus der Jugendfeuerwehr übernommen wird, hat keinen Platz mehr.

Auch die digitale Alarmierung mahnte Hils an, da es beim aktuellen System immer mehr zu Ausfällen gekommen ist und nicht alle Einsatzkräfte erreicht wurden. Es sei nur der engagierten Arbeit des Funkbeauftragten Harald Mauser zu verdanken, dass genügend funktionsfähige Funkalarmempfänger vorhanden sind. Trotzdem bestehe Hoffnung, dass sich dies im Laufe des Jahres ändert.

Der stellvertretende Abteilungskommandant Armin Straub berichtete von den vielfältigen Aus- und Fortbildungen am Standort Dunningen, auf Kreisebene, an der Landesfeuerwehrschule und darüber hinaus. Ihm war es vorbehalten, die Einsatzkräfte mit den meisten Übungsdienstbesuchen mit einem kleinen Präsent auszuzeichnen. Zudem konnte er den Feuerwehrmännern Stefan Rottler für 25-jährige Tätigkeit, Hans-Peter Erath, Dieter Mauch und Ralf Schlayer für 40-jährige Tätigkeit ein Präsent überreichen. Die offizielle Ehrung wird im Rahmen der Hauptversammlung der Gesamtwehr durchgeführt.

Aus dem Bericht des Schriftführers Ralf Hemminger ging hervor, dass die Einsatzbelastung für die 50 Feuerwehrkräfte aus der Einsatzabteilung Dunningen zugenommen hat und die Hilfe der Feuerwehr mehr als 40 Mal nötig war. Aus kameradschaftlicher Sicht war der mehrtägige Ausflug ein Highlight 2019, ebenso die "Geburtstagsparty" im Nachgang des 150. Jubiläums, die Dunningen von den Abteilungen Seedorf und Lackendorf geschenkt bekommen hatte.

Das "Wir-Gefühl" stimmt

Kassenverwalter Dominik Mauch berichtete von einem sehr guten Kassenstand. Bürgermeister-Stellvertreterin Inge Erath ging in ihrer Ansprache auf die hohe psychische und physische Belastung im Einsatz ein. Im Haushaltsplan sei ein Rekord-Etat für die Feuerwehr eingestellt. Sie bedankte sich für die Bereitschaft zur Weiter- und Ausbildung, jedoch würden die Anstrengungen der Feuerwehr mit immer mehr Bürokratie belegt. Das "Wir-Gefühl" innerhalb stimme jedoch.

Werner Hutz war es vorbehalten, einen kurzen historischen Abriss über Ereignisse der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte zu geben. Zu guter Letzt ging Gesamtkommandant Volker Hils auf aktuelle Entwicklungen ein und appellierte an die Kräfte, sich aktiv an der Ausbildung am neuen HLF zu beteiligen.

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