Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Drittes Spiel auch ein Erfolg? HBW tritt gegen SC DHfK Leipzig an

Von
Björn Zintel steht dem HBW wieder zur Verfügung. Foto: Kara

Wenn aller guten Dinge drei sind, dann hat Handball-Bundesligist HBW Balingen-Weilstetten beste Aussichten, sein Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig am Donnerstagabend (19 Uhr, Sparkassen-Arena Balingen) für sich zu entscheiden. Schließlich überraschte das Team von Trainer Jens Bürkle vor dem Nachholspiel, das erstmals vor einer Geisterkulisse in der Balinger Arena ausgetragen wird, zuletzt zweimal in der Fremde, ließ einem 32:26 beim TBV Lemgo ein 34:32 beim HC Erlangen folgen.

"Das Selbstvertrauen ist sicher nicht weniger geworden. Gerade im Angriff hat die Mannschaft auch in dieser Woche wieder sehr gut trainiert", sagt Bürkle, der mit Spielmacher Björn Zintel - er hat seine Daumenbruch auskuriert - wieder eine weitere Alternative für den Rückraum hat. "Er hat zweimal mit der Mannschaft trainiert, es sieht gut aus", so Bürkle. Weiterhin verzichten muss der Coach auf James Junior Scott und Keeper Vladimir Bozic.

Kühlen Kopf bewahren und nicht leichtsinnig sein

Dreieinhalb Wochen lang wurde Leipzig von der Corona-Pandemie ausgebremst, zahlreiche Spieler hatten sich mit dem Virus infiziert. Erst am Samstag war das Team von Trainer André Haber wieder im Einsatz, erkämpfte sich nach einer holprigen Anfangsphase noch einen Punkt gegen den TBV Lemgo (32:32). Dabei fehlten bei den Sachsen mit Kreisläufer Alen Milosevic, Keeper Kristian Saeveras und Martin Larsen im rechten Rückraum drei Spieler aus der ersten Sieben, weil sie vom Arzt noch keine Freigabe erhalten hatten. Dafür rückte etwa der inzwischen als Towarttrainer angestellte Milos Putera zwischen die Pfosten. Der 38-jährige Slowake, der vor Jahren für den HBW auflief, avancierte neben Philipp Weber - der Nationalspieler ist im Rückraum, egal ob in der Mitte oder auf der linken Seite, Dreh- und Angelpunk bei den Sachsen - zu einem der Garanten für das Remis.

"Es ist schwer zu sagen, mit welcher Mannschaft Leipzig antritt und wie fit eventuelle Rückkehrer sind", so HBW-Trainer Bürkle. Einstellen muss er sein Team auf die aggressive Manndeckung, mit der der SC in der Überzahl verteidigt und so immer wieder Ballverluste oder schnell abgeschlossene Angriffe des Gegners provoziert. "Deshalb haben wir in diese Woche viel Parteiball gespielt. Wir müssen in diesen Situationen kühlen Kopf bewahren und dürfen nicht leichtsinnig mit dem Ball umgehen. Aber eine solche Deckung bietet auch Möglichkeiten."

Entscheidend für Bürkle ist, "dass unsere Abwehr inklusive des Torhüters steht, wir mutig sind und im Angriff eine Leistung wie in den vergangenen Wochen zeigen. Dann haben wir eine gute Chance."

Übrigens: Das jüngste Spiel zwischen beiden Teams entschied der HBW in der Balinger Sparkassen-Arena am 29. Dezember 2019 mit 26:24 für sich – es war der bislang letzte Heimsieg des Bürkle-Teams.

Artikel bewerten
0
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.