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Dornstetten Anschlüsse für 3500 Nutzer

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Die Kosten für die Hausanschlüsse im Rahmen der geplanten Breitbandverlegung und Anbindung an das schnelle Internet hat der Dornstetter Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung bei einer Enthaltung beschlossen.

Dornstetten. Janine Silva von der Stadtverwaltung hatte die Zahlen erläutert, die sich wie folgt darstellen: Ein privater Hausanschluss kostet für die ersten fünf Meter 800 Euro und für jeden weiteren Meter 60 Euro, jeweils brutto. Ein Gewerbeanschluss beläuft sich für die ersten 15 Meter auf 1500 Euro und für jeden weiteren Meter auf 65,45 Euro, ebenfalls brutto.

Geplant sind Anschlüsse für rund 3500 Nutzer, wie Ilona Costantino (Freie Wähler/CDU) auf Nachfrage erfuhr. Wenig im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, was denn auch Sandra Kaupp (SPD) bemängelte, denn alle, eben auch jene ohne Anschluss, müssten letztlich die Gesamtkosten mit bezahlen.

Die Stadt werde überhaupt nur tätig, weil öffentliche Versorger nichts täten, betonte Bürgermeister Bernhard Haas. Man müsse auch einen Betreiber finden.

Eine Zwischenlösung

Zu den vorab genannten Kosten führte er aus, dass die Stadt sich, um einen Maßstab zu finden, an den Gemeinden Glatten und Seewald orientiert habe. Die nun festgesetzten Kosten seien auch jeweils höher als vom Landratsamt vorgeschlagen. Grundsätzlich habe man versucht, eine Zwischenlösung zu finden. Um eine möglichst große Zahl an Anschlüssen zu erreichen, wolle man nicht den vollen Kostenersatz – errechnet aus europaweiter Ausschreibung zum Backbone-Ausbau und zwischen Landkreis Freudenstadt und der Netze BW im Generalunternehmervertrag für den Beilauf ermittelt –, aber auch nicht nur den vom Landratsamt vorgeschlagenen Satz verlangen.

Uwe Beyer, Vertreter der mit dem Breitbandauftrag befassten Firma Rala, betonte zudem, dass das Thema in den Kommunen völlig unterschiedlich gehandhabt werde. Manche verlegten die Leitungen auch ohne Förderung.

Bundesförderung zugesagt

Grundsätzlich gibt es in Sachen Bundesförderung die Besonderheit, dass einige Hausanschlüsse gefördert werden. Die Verwaltung in Dornstetten hat für alle förderfähigen Schulen und Gewerbegebiete die Bundesförderung zugesagt bekommen. Sollte der Gemeinderat für die Hausanschlüsse im förderfähigen Bereich dennoch Kosten erheben wollen, müssten diese Einnahmen von der Fördersumme abgezogen werden. Deshalb schlug die Verwaltung nun vor, dass diese Hausanschlüsse für die Eigentümer kostenfrei sind.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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