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Dornhan Ein Platz in der Stadt für Jung und Alt

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Beim Durchschneiden des symbolischen roten Bandes sind alle Altersklassen vertreten. Fotos: Stöhr Foto: Schwarzwälder Bote

Der neue Mehrgenerationenplatz in Dornhan wurde am Wochenende feierlich seiner Bestimmung übergeben.

Dornhan. Die feierliche Eröffnung des Mehrgenerationenplatzes beim alten Friedhof fand am Samstagnachmittag im Rahmen eines Festakts statt. Zahlreiche Dornhaner Vereine waren an der Feier beteiligt und hatten Stände aufgebaut.

Der Musik- und Trachtenverein stimmte die Besucher im Festzelt musikalisch auf den feierlichen Anlass ein. Bürgermeister Markus Huber begrüßte die Besucher und Ehrengäste – darunter auch eine 50-köpfige Abordnung aus der französischen Partnerstadt Pont-de-Vaux.

"Heute können wir die Früchte aus dem Stadtentwicklungsprozess ernten", freute sich der Bürgermeister in seiner Ansprache. Die Idee sei es gewesen, einen "Platz in der Innenstadt" zu schaffen, der für Jung und Alt gleichermaßen zugänglich sei. Nach über vierjähriger Planungszeit und einjähriger Bauzeit sei das Projekt nun bereit zur Eröffnung, freute sich das Stadtoberhaupt.

Huber stellte die Neuerungen auf dem Gelände kurz vor. Dazu gehören unter anderem ein Spielturm, eine Kirta-Schaukel, verschiedene Klettermöglichkeiten, Wasser- und Sandspiele sowie ein Kleinsportfeld. Im Winter sei es am nahegelegenen Hang auch möglich, Schlitten und Bob zu fahren. Im August sollen zusätzlich noch Fitnessgeräte dazu kommen, informierte Huber.

Die Liste derjenigen, die an dem Projekt und an der Planung beteiligt waren, war entsprechend lang. Helfer aus Vereinen, Kirchen und die Verwaltung hatten mitgeholfen, aber auch Schüler der John-Bühler-Realschule, die 25 rote Herzen gebastelt und Kunstwerke ausgestellt hatten.

Die Kooperation mit dem Vereinsforum habe hervorragend geklappt, sagte Huber. Nun könne das "städtische Leben hier sprudeln", freute er sich und wünschte sich gleichzeitig einen respektvollen Umgang der Generationen miteinander.

Nach einem Grußwort aus der französischen Partnerstadt sprach auch ein Vertreter aus der Politik. MdL Emil Sänze (AfD) überbrachte Grüße aus dem Landtag und gratulierte zur Schaffung eines "neuen Hotspots" in Dornhan. Auf dem Land sei es doch am Schönsten, sagte Sänze und sprach damit auch die Abwanderung der Menschen in die Städte an. Hier fände jedoch auch ein Umdenken statt, fügte Bürgermeister Huber an. Eine "gewisse Rückkehrmentalität" sei eingekehrt, und Menschen kämen wieder zurück in den ländlichen Bereich – etwa um hier zu bauen.

Nach einem weiteren (französischen) Stück des Musikvereins war es an der Zeit, den Platz offiziell zu eröffnen. Vertreter aller Generationen waren symbolisch dabei, als das rote Band durchgeschnitten wurde.

Anschließend fand der Fassanstich statt, und das bunte Festprogramm konnte starten. Ein Auftritt der Kindertrachtengruppe sorgte für Unterhaltung. Ein Auftritt des Männergesangvereins schloss sich an. Die Bewirtung übernahmen die örtlichen Vereine. Dazu gab es verschiedene Aktionen wie ein Karussell und Kinderschminken. Zahlreiche Besucher, darunter Familien mit Kindern, tummelten sich auf dem neuen Platz und nutzten die Spielmöglichkeiten.  Gefördert wurde der Mehrgenerationenplatz mit Mitteln des Bundes, des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Dornhan.

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