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Dornhan Die Zukunft vom Bürgerbus ist ungewiss

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Der Bürgerbus ist ein Erfolgskonzept, aber eines, das nun gefährdet ist. (Archivfoto) Foto: Vollmer

Dornhan - Seit vier Jahren ist der Bürgerbus in Dornhan in Betrieb und erfreut sich großer Beliebtheit. Weil es an Fahrern mangelt, könnte das Angebot jedoch im schlimmsten Fall eingestellt werden.

5687 Fahrgäste haben den Bürgerbus seit 2015 schon einmal genutzt. Gestartet wurde das Angebot vor allem, um die Ortsteile besser mit der Kernstadt zu vernetzen und Einkäufe und Arztbesuche für ältere, weniger mobile Menschen nicht zur Hürde werden zu lassen.

Jeden Montag, Mittwoch und Freitag fährt der Bus aktuell zwischen 8 und 13 Uhr die Route Dornhan – Marschalkenzimmern – Weiden – Marschalkenzimmern – Dornhan – Busenweiler – Aischfeld – Busenweiler – Dornhan sowie dienstags, donnerstags und samstags von Dornhan – Fürnsal – Bettenhausen – Leinstetten –­ Bettenhausen – Fürnsal – Gundelshausen – Dornhan.

Die Fahrgastzahlen haben sich im Vergleich zum Jahr 2016 mittlerweile beinahe verdoppelt. Gestartet hatte man 2015 mit 50 Gästen, 2018 waren es schon 1468 und in diesem Jahr 1829, also nochmals 361 Fahrgäste mehr.

Finanziert wird das Angebot mit Hilfe von 20 örtlichen Sponsoren und einer Förderung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur. Der Bus, der rund 51.000 Euro gekostet hatte, war Ende 2017 finanziert.

Die Sponsoringeinnahmen, die seitdem kamen, werden für die Fahrzeughaltung verwendet. Diese sei im Laufe der Jahre immer teurer geworden, meinte Bürgermeister Markus Huber in der Gemeinderatssitzung. Das Projekt sei auf acht Jahre ausgelegt, somit habe man nun Halbzeit.

Von 21 hören neun auf

"Für die Dörfer ist es ein großes Plus", sagte er. Umso bedauerlicher wäre es, wenn das Angebot reduziert oder gar eingestellt werden müsste. "Das Thema Fahrer ist ein großes Problem." Aktuell sind 21 ehrenamtliche Fahrer in vier Teams unterwegs. In diesem Jahr konnte ein weiterer dazugewonnen werden. Ebenso möchte ein neuer Fahrer im März 2020 den Dienst aufnehmen.

Parallel laufen jedoch die Personenbeförderungsscheine im Sommer und Herbst des kommenden Jahres aus. Neun Fahrer werden voraussichtlich ausscheiden, manche altersbedingt. Die dadurch entstehende Lücke müsse zwingend gefüllt werden, rührte Huber die Werbetrommel.

Sonst könnte ein kleiner Einkauf für viele Menschen, insbesondere in den Stadtteilen, in Zukunft schnell zu einer großen Herausforderung werden.

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