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Donaueschingen Zeichen für Männergesundheit

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Dank dieser Masken kann man die Movember-Aktion in Corona-Zeiten unterstützen. Diese Idee haben Sebastian Schnitzer (links) und Eric Hoos ins Leben gerufen.Foto: Hoos/Schnitzer Foto: Schwarzwälder Bote

Donaueschingen. Normalerweise würde man jetzt in Bars, Restaurants oder beim Sport vermehrt Schnauzbärte sehen, die an der Movember-Aktion teilnehmen. Doch aufgrund der Corona-Maßnahmen finden keine Veranstaltungen statt – darunter leidet der "Movember".

"Movember" ist ein Kunstwort, zusammengesetzt aus dem französischen Wort "Moustache", für Schnauzbart, und dem Monat. Es ruft dazu auf, sich einen Schnauzer stehen zu lassen, um damit auf die Probleme in Bezug auf die Männergesundheit aufmerksam zu machen. Seit 2003 hat das Projekt mehr als 1250 Gesundheitsprojekte finanziert und motiviere Männer, sich für ihre physische und psychische Gesundheit einzusetzen.

Sebastian Schnitzer hat diese Aktion nach Donaueschingen gebracht. In den vergangenen Jahren war der Musiker mit einigen bekannten Kollegen aufgetreten, um Spenden für das Projekt zu sammeln und zudem der Thematik der Männergesundheit eine Bühne zu geben. Es gebe trotz vieler Erkrankungen ein Tabu rund um Prostata- und Hodenkrebs in der Gesellschaft.

Doch wie funktioniert das Projekt während des Lockdowns? Sebastian Schnitzer und Eric Hoos sind auch dieses Jahr aktiv und setzen auf kreative Alternativen: "Da wir dieses Jahr kein Benefizkonzert machen dürfen wegen Corona, haben wir uns dafür entschieden, Masken herzustellen, die wir gegen eine Spende von zehn Euro verschenken."

Zudem gebe es eine auf 20 Stück limitierte Auflage an "Movember"-Pullovern. Wie auch im vergangenen Jahr werde das Projekt von einer lokalen Druckerei unterstützt. "Würden Männer offener über ihre Krankheit sprechen, gäbe es weniger Suizidfälle und psychische Erkrankungen", sagt Schnitzer.

Wer einen der Artikel möchte, könne sich auf den Social-Media-Kanälen oder per E-Mail melden: Eric_hoos@web.de und Info@sebastianschnitzer.de.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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