Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Donaueschingen Neue Werkschau wird mit farbintensiven Arbeiten eröffnet

Von

Donaueschingen. Das Museum Art.Plus eröffnet am Sonntag, 18. Februar, 12 Uhr, seine neue große Wechselausstellung "Colorful" Farbenfroh – Im Fokus: Dorothy Fratt". Die Amerikanerin Dorothy Fratt (1923 bis 2017) ist in Europa nahezu unbekannt und eine Entdeckung des Kuratoriums des Museums Art.Plus.

Schon bei der Eröffnungsausstellung des Museums im Jahr 2009, die einen ersten großen Einblick in die Sammlung des Hauses gab, begeisterte eine ihrer fröhlichen und farbintensiven Arbeiten die Besucher. Nun ist erstmals außerhalb der USA eine größere Werkschau der Künstlerin zu sehen.

Fernab der großen Kunstmetropolen entwickelte Fratt seit den 1950er-Jahren eine persönliche Formsprache, die in flächiger Malweise Farbräume in- und nebeneinander setzt, so eine Pressemitteilung des Museums. Ihr Werk ist im Zusammenhang mit der Washington Color School zu sehen, einer Gruppe abstrakter Künstler, die in den 1950er- und 1960er-Jahren in Washington D.C. tätig war.

Als Parallelentwicklung zum Abstrakten Expressionismus und dem "color field painting" der New York School entwickelten sie eine Formsprache, die weniger gestisch als vielmehr in der Fläche das Zusammenspiel von Farben und ihre Wirkung auf den Betrachter untersuchte.

Auch nachdem Dorothy Fratt Washington verlassen und in Arizona eine neue Heimat gefunden hatte, blieb sie ihrem Stil treu und entwickelte ihn weiter. So entstand über viele Jahrzehnte ein umfangreiches Oeuvre, das es hierzulande noch zu entdecken gilt.

Ergänzt werden die Arbeiten von farbenfrohen zwei- und dreidimensionalen Kunstwerken international bekannter Künstler, darunter Gianni Dessì, Rainer Fetting, Günter Fruhtrunk, Winfred Gaul, Heidi Gerullis, Keith Haring, Otto Herbert Hayek, Emil Kiess, Gerhard Langenfeld, Alessandro Mendini, Helmut Middendorf, Georg Karl Pfahler und Matthew Radford. Darüber hinaus gibt es im ein Wiedersehen mit einem Teil der Arbeiten von Pierre Soulages aus der letzten großen Wechselausstellung "Leidenschaft. Passion". Seine Werke, die durch das Zusammenspiel von Schwarz und Licht bestimmt werden, entfalten durch ihre Gegenüberstellung mit den farbintensiven Arbeiten in der übrigen Ausstellung nochmal eine ganz andere Wirkung.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.