Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Donaueschingen Klimawandel als gemeinsames Projekt

Von
Freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit. Von links Mario Mosbacher, Angela Keller, Luca Wilk, Verena Glunk, Judith Erhardt, alle vom Fürstenberg-Gymnasium, Kai Guckes von der Hochschule in Heidelberg, Sabine Kranich, Fürstenberg-Gymnasium, und Professor Alexander Siegmund. Foto: Schule Foto: Schwarzwälder-Bote

Das Fürstenberg-Gymnasium Donaueschingen wird Kooperationsschule des von der Abteilung Geo­grafie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg initiierten Projekts "Dem Klimawandel nachhaltig begegnen lernen".

Donaueschingen. Dabei soll laut Mitteilung der Schule die Handlungskompetenz von Jugendlichen zur Anpassung an die regionalen Folgen des Klimawandels in Baden-Württemberg gefördert werden. Das Projekt wird finanziert aus Mitteln der Glücksspirale des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Die regionalen Folgen des globalen Klimawandels sind auch in Baden-Württemberg vielfältig sichtbar. Differenzierte Anpassungsstrategien und ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Thematik seien notwendig, um den unvermeidbaren Folgen des Klimawandels frühzeitig zu begegnen.

An diesem Punkt setzt das Umweltbildungsprojekt an. Die Schüler sollen dabei vor der eigenen Haustüre mit den regionalen Klimafolgen sowie den damit verbundenen Anpassungsmaßnahmen vertraut werden und diese aus verschiedenen Perspektiven heraus analysieren und beurteilen lernen.

Grundlage ist dabei ein an der Hochschule Heidelberg entwickelter Dreiklang aus Feld-, Labor- und Experiment- / Modellarbeit. In der Zusammenarbeit von Schulen und der Abteilung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bündeln sich die fachlichen und didaktischen Kompetenzen der Beteiligten.

Um das wichtige Thema lokaler Klimawandel am Donaueschinger Fürstenberg-Gymnasium im Unterricht der Fächer Geografie und Naturwissenschaft und Technik zu verankern, schließen sich nun zwei Partner zusammen, die bereits in der Vergangenheit gemeinsam aktiv waren. Professor Alexander Siegmund, Leiter der Heidelberger Einrichtung, ist selbst Absolvent des Fürstenberg-Gymnasiums. Siegmund hat an seiner ehemaligen Schule nicht nur mehrere Vorträge zum Thema gehalten, sondern sogar während eines Forschungsaufenthaltes in der Antarktis eine Schülergruppe am Fürstenberg-Gymnasium in das damalige Projekt mit eingebunden.

Die beiden Partner werden im Rahmen der neuen Zusammenarbeit nicht nur vorhandene Unterrichtsmaterialien aus den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und naturnahen Ökosystemen einsetzen und im Unterricht am Fürstenberg-Gymnasium erproben, sondern möchten auch ganz neue Themen für die Fächer Naturwissenschaft und Technik sowie Geografie aufbereiten.

In einer späteren Projektphase könne das Donau­eschinger Gymnasium dann eine Multiplikatorenfunktion für umgebende Schulen übernehmen. Diese Aktivitäten stärken nicht nur die beteiligten Fächer, sondern übergeordnet auch die in den neuen Bildungsplänen verankerte Leitperspektive "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung".

Im Zuge des Projektes "Dem Klimawandel nachhaltig begegnen lernen" wird die Beurteilungs- und Handlungskompetenz von Jugendlichen zum Thema regionaler Klimawandel in einem interdisziplinären und multimethodischen Ansatz gefördert. Anhand von exemplarischen Phänomenen aus der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und naturnahen Ökosystemen sollen Jugendliche bisherige und zukünftige Auswirkungen des Klimawandels in ihrem Lebensumfeld erkennen, analysieren und beurteilen lernen.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.