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Donaueschingen Hohn und Spott über den Stadtbus

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Die Plääri der Narrenzunft Donaueschingen - krankheitsbedingt etwas dezimiert - beweinen das Ende der Fastnacht 2018. Foto: Schwarzwälder Bote

Themen haben die Strähl-Hansel und auch die Belzä Buabä reichlich gefunden: Was eignet sich mehr, als die Kommunalpolitik und Geschehnisse in der Stadt aufs Korn zu nehmen, wenn das traditionelle Strählen im Zunftlokal auf der Tagesordnung steht?

Donaueschingen (jak/rom). Und so präsentierten die Hansel und auch die Teufel ihre Sprüche unter viel Narro und Applaus. Die Adressaten der Kommunalpolitik glänzten allerdings mit Abwesenheit – einzig Jens Reinbolz war aus dem Gemeinderat da, und dieser hat ja erst eine Sitzung auf seinem kommunalpolitischen Kerbholz. Oberbürgermeister Erik Pauly und Bürgermeister Bernhard Kaiser trafen verspätet ein – obwohl sie abgesetzt sind, fand im Rathaus eine Sitzung statt.

Und so verpassten die Beiden – wie übrigens auch ein Großteil der Zunftoberen – Hohn und Spott, der vor allem über den Stadtbus, das Sicherheits- und das Verkehrskonzept und die Personalprobleme im Rathaus ergossen wurde. Die Einbahnstraße auf der Fürstenbergstraße könnte man auch rückwärts fahren, der Stadtbus sei ein absolutes Minusgeschäft und auch wenig verständlich, dass der OB in der einen Woche verkündet, im Rathaus gebe es kein Personalproblem und in der nächsten Woche werden acht Stellen ausgeschrieben. Doch es kann auch so einfach sein: "Stoppt die Planungen in unserer Stadt, denn dort findet das Leben statt", so die Hansel.

Und wer könnte so charmant vom Mord am Ehegatten singen? Die Jungfere, da nimmt man ihnen auch die Straftat nicht krumm. Und schließlich sind sie ja auch bekannt für ihr "Was geht das uns an?"

Das Finale der Saalfastnacht stand für den Narrensamen an. Prinzessinnen, Cowboys, Indianer und Co. pilgerten in die Donauhallen. Denn der "Frohsinn" lud zum Kinderball in den Mozartsaal, der in diesem Jahr besonders gut gefüllt war.

Ein kurzweiliges Programm mit Tänzen und einer Kostümprämierung ließ viel Zeit für die Jüngsten zum Toben auf der Bühne. Konfetti war der große Renner, dementsprechend sahen Bühne und Gänge im Mozartsaal aus. Auch das traditionelle Fasnetsliedlesingen an der Seite der Hansel durfte nicht fehlen, das Brauchtum soll schließlich nicht zu kurz kommen. Etwas gemächlicher ging es in den gut gefüllten Tischreihen im Mozartsaal zu, hier saßen die Eltern, die ihren Nachwuchs gut versorgt wussten. Wurst und Brezel wurden am Ende den Jungnarren in die Hand gegeben, das Würstleschnappen an der Leine ist aus vorschriftsrechtlichen, beziehungsweise hygienischen Gründen seit einigen Jahren untersagt. Und auch der Herr in Dunkel beim Kinderball war nicht als Security-Angestellter kostümiert, sondern er war ein "Echter". Da fühlt man sich vor dem eventuell militanten Narrensamen und deren Erziehungsberechtigten mehr als sicher.

Im Anschluss gingen Narrenrat und Co. weiter zum Hanselbrunnenplatz, wo unter Wehklagen der Narren und der Plääri des Frohsinns eine wahrlich tolle Fasnetssaison 2018 verbrannt wurde. Nur das mit dem Winter austreiben müssen die Frohsinnler wohl noch etwas üben.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Donaueschingen

Cornelia Spitz

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