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Donaueschingen Frei legt Kramp-Karrenbauer Anliegen vor

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Donaueschingen. Thorsten Frei, CDU-Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Schwarzwald-Baar, hat in einem Gespräch mit Bundesverteidigungsministerium Annegret Kramp-Karrenbauer dafür plädiert, die Pläne für die Erweiterung des Truppenübungsplatzes der Bundeswehr in Donaueschingen möglichst klein zu halten. Dies teilt sein Wahlkreisbüro in einer Presseerklärung mit. "Ich habe dafür geworben, den erforderlichen Flächenverbrauch, den tatsächlichen maximalen Bedarf an notwendigen Übungen sowie der benötigten Einrichtungen zu prüfen", wird Frei in der Presseerklärung zitiert. "Dazu gehört aus meiner Sicht auch, dass die Bundeswehr realistisch und glaubhaft darlegt, wie, wie oft und in welchem Umfang geübt werden soll."

Die Pläne der Bundeswehr, den Standortübungsplatz für das Donaueschinger Jägerbataillon zu erweitern, stoßen in der Region auch auf Kritik: Von der Ausweitung und dem zunehmendem Lärm werde die Krebsnachsorge-Klinik Tannheim beeinträchtigt. Zudem gebe es mehr Lärm für Anwohner und das Abholzen von Waldabschnitten. Er habe die Anliegen der Gemeinden und der Klinik dargelegt, "auch die großen Vorbehalte großer Teile der örtlichen Bevölkerung", erklärt Frei. Kramp-Karrenbauer habe "für den weiteren Prozess eine enge Abstimmung sowie ein transparentes Verfahren seitens der Bundeswehr zugesichert".

Nun folge eine Machbarkeitsstudie, wobei die Positionen der Kommunen einbezogen werden sollen.

Die Ministerin habe "zugesagt, den tatsächlichen Übungsbedarf des Jägerbataillons genau zu prüfen", schreibt Frei. Indes habe sie auch darauf hingewiesen, "dass das Vorhaben der Erweiterung eines Standortübungsplatzes eines Jägerbataillons nicht vergleichbar mit der Neueinrichtung eines Truppenübungsplatzes sei". Freis Fazit: "Wir sind beide davon überzeugt, dass es eine Lösung braucht, die sowohl die Interessen und den Bedarf der Bundeswehr als auch die Belange der Menschen in den angrenzenden Ortschaften berücksichtigt."

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