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Donaueschingen Eine komplette Region blickt auf mögliche EU-Zuschüsse

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Donaueschingen (lim). Mindestens drei Millionen Euro Fördergelder erhofft sich der Gemeindeverwaltungsverband Donaueschingen von der Europäischen Union. Der Verband bekundete das Interesse an der Gründung einer Aktionsgruppe "Region Südbaar". Dadurch könnte die Südbaar in den kommenden Jahren in den Genuss von EU-Fördermitteln kommen.

2014 wird von der EU über das LEADER-Programm eine erneute Förderperiode bis 2020 eingeläutet. Vor allem zivilgesellschaftliche Akteure, aber auch Kommunen, die sich in einer Aktionsgruppe zusammengeschlossen haben, können bei Projekten mit 50 Prozent gefördert werden. Je Region werden nach Auskunft der Stadtverwaltung Donaueschingen mindestens drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Zwar besteht im Landkreis Schwarzwald-Baar bereits ein LEADER-Gebiet "Südschwarzwald", jedoch könnte es sein, so die Befürchtung der Verwaltung, dass das Gebiet wegen Überschreitung der Einwohnerzahl von 120 000 aus dem Förderrahmen fällt. Die Untergrenze förderfähiger Regionen beträgt 40 000 Einwohner.

Der Gemeindeverwaltungsverband Donaueschingen hat bereits eine Interessenbekundung zur Aufnahme als LEADER-Gebiet an die Landesregierung eingereicht. Über die Verbandsgrenzen hinaus sollen auch die Gemarkungen Bad Dürrheim und Blumberg einbezogen werden. Die Bekundung verpflichtet allerdings noch nicht zu einer Antragstellung, die durch eine Aktionsgruppe unter Einbindung zivilgesellschaftlicher Institutionen erfolgen muss.

Der Gemeindeverwaltungsverband möchte beim Aufbau der Aktionsgruppe auf bereits vorhandene Strukturen zurückgreifen. Gebaut wird dabei insbesondere auf den Verein "Öko-Regio: Pro Vitaler ländlicher Raum", den Verein für Geschichte und Naturgeschichte der Baar Donaueschingen, das Umweltbüro des Gemeindeverwaltungsverbandes, das Umweltzentrum Schwarzwald-Baar-Neckar, den Verein Interessengemeinschaft Baaremer Baukultur, die Ferienregion Wutachschlucht, den "Gewerblicher Energie-Effizienz-Tisch Donaueschingen", den Verein Landschaftserhaltungsverband Schwarzwald-Baar sowie das Naturschutzgroßprojekt Baar.

Die Aufnahme von Gebieten wird durch das Ministerium Ländlicher Raum, Ernährung und Verbraucherschutz entschieden. Dabei werden die Konzeptionen im Rahmen eines Wettbewerbs beurteilt.

Der Technische Ausschuss des Gemeinderats Donaueschingen informiert sich am Dienstag, 9. Juli, ab 18 Uhr zum Thema.

 

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Cornelia Spitz

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