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Dietingen Maier schlägt "Handy-Fasten" vor

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Martin Maier hat einige neue Ideen für den Dietinger Musikverein. Foto: kw Foto: Schwarzwälder Bote

Dietingen (kw). Der neue Vorsitzende des Musikvereins Dietingen, Martin Maier, möchte vorrangig auf dem aufbauen, was ihm sein Vorgänger Walter Hils nach 16 Jahren erfolgreicher Tätigkeit hinterlassen hat. Das Feld sei gut bestellt, erklärte er gleich nach seiner Wahl zum Vereinschef, als er sich für das Vertrauen bedankte. Seine Überlegung: "Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, sondern nur an ein paar Stellschräubchen drehen."

"Crowdfunding" für die neuen Uniformen

Eine kleine Änderung: Im Proberaum hängt zukünftig eine Ideenbox. "Diese kann auch als Kummerkasten genutzt werden", meinte Maier, denn: Kommunikation sei sehr wichtig. Der Vorsitzende wünscht sich von allen Mitgliedern weiterhin den guten Teamgeist der zurückliegenden Jahre. Dann gab der Vorsitzende noch einen dezenten Hinweis: Beim einen oder anderen könnte der Verein in der Prioritätenliste noch etwas weiter nach vorne rutschen, meinte er und überraschte die Musikerschar mit einem weiteren Wunsch. Maier schlug für den Freitagabend – in der Musikprobe – ein striktes "Handy-Fasten" vor.

Eine der wichtigsten Aufgaben in diesem Jahr sei die Anschaffung der neuen Einheitskleidung. Bis zum Konzert am 14. Dezember – sofern es stattfinden kann – möchten sich die Männer und Frauen des Musikvereins in einem anderen Outfit präsentieren. Den Eigenanteil in Höhe von 10 000 Euro würde der Verein gerne über Crowdfunding zusammenbringen. Das Spendenmodell, das von der Volksbank Rottweil unterstützt wird, läuft über das Internet. Auf jede Spende – das Minimum fünf Euro, lege das Bankinstitut zehn Euro drauf. Das Motto laute: "Viele schaffen mehr". Innerhalb einer bestimmten Zeit müssten so 10 000 Euro zusammenkommen, sonst entfalle der "Zuschuss" der Bank – und die Spender bekämen ihr Geld wieder zurück. Maier appellierte an alle Musiker, dafür kräftig die Werbetrommel zu rühren und auf die Bürger zuzugehen. Der Vereinschef wies auf die Internetseite des Vereins hin. Online demonstrierte er an einer spontanen Spende von Ortsvorsteher Klemens Schmid, wie die Unterstützer vorzugehen haben.

Hoffnung auf den Musikerhock am 24. Juli

Zum Abschluss folgte der Ausblick: Man hoffe, den Musikerhock am 24. Juli durchführen zu können. Gespräche mit der Gemeinde seien bereits geführt worden. Dagegen stehe hinter dem Waldfest noch ein großes Fragezeichen.

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