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Dietingen Handlungsbedarf bei den Hochbehältern

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Das Wasserwerk in Aistaig – hier ist auch der Sitz der Wasserversorgungsgruppe Kleiner Heuberg. Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Oberndorf/Dietingen-Rotenzimmern. Zur Verbandsversammlung der Wasserversorgungsgruppe Kleiner Heuberg trafen sich dessen Mitglieder unter dem Vorsitz von Thomas Müller im Oberndorfer Rathaus.

Nach dem Betriebsbericht stellte der technische Betriebsleiter, Tim Kromat, dem Gremium die Ergebnisse einer Zustandsuntersuchungen der Hochbehälter vor. Die von der GUV Gesellschaft für Geohy­draulik, Umweltberatung, Verfahrens- und Ingenieurtechnik mbH Rottweil durchgeführten Untersuchungen ergaben, dass bei den Trinkwasserspeichern Boll und Käppeleshalde bereits in zwei bis drei Jahren Handlungsbedarf bestehe und geschätzte Sanierungskosten in Höhe von insgesamt 542 000 Euro anfallen.

In den darauffolgenden vier bis acht Jahren werden Maßnahmen an den Hochbehältern Rotenzimmern, Täbingen, Boll und Heiligenzimmern erforderlich, die voraussichtlich einen finanziellen Aufwand von 719 000 Euro bedeuten.

Timo Kromat teilte weiter mit, dass man durch Einsparung von weiteren 3,02 Prozent Energie im vergangenen Jahr die Rezertifizierung der ISO 50001 geschafft habe.

Verbandskämmerer Oliver Juriatti präsentierte die Jahresrechnung 2017.

Matthias Dreher vom Ingenieurbüro Dreher & Stetter ging auf die vorgesehenen Maßnahmen bei der Sanierung des Hochbehälters Rosenfeld ein, bei der im Wesentlichen die betontechnischen Sanierungen beider Wasserkammern und in geringem Umfang Leistungen zur Ergänzung vorhandener Fliesenflächen anstehen. Die Arbeiten wurden bereits vergeben und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Auch über die Erneuerung der Verbandsleitung zwischen dem Hochbehälter Boll und dem Übergabepunkt Bochingen sowie einen Direktanschluss mit Abschaltevorrichtung für das Gewerbegebiet Bochingen und weitere Maßnahmen im dortigen Bereich berichtete Dreher detailliert. Die Verbandsversammlung beschloss einstimmig, die Verwaltung mit der Ausschreibung der erforderlichen Arbeiten zu beauftragen.

Von der Verbandsverwaltung wurde der Wirtschaftsplan 2019 im Entwurf aufgestellt und bereits in der Sitzung des Verwaltungsrates vom 15. November 2018 vorgestellt. Der Entwurf des Erfolgsplanes sieht ein Volumen von Erträgen und Aufwendungen in Höhe von gut zwei Millionen Euro vor und liegt damit um 6746 Euro über dem Ansatz des Vorjahres.

Durch das Gesetz zur Reform des Gemeindehaushaltsrechts ist die Möglichkeit eröffnet worden, dass für die Wirtschaftsführung und das Rechnungswesen die Vorschriften des kommunalen Rechnungswesens der Gemeinde (kommunale Doppik) angewendet werden können. Die Mitglieder entschieden sich dafür auch weiterhin den Zweckverband handelsrechtlich nach Eigenbetriebsgesetz/Eigenbetriebsverordnung beziehungsweise Handelsgesetzbuch zu führen.

Der Verbandsvorsitzende informierte noch über die Finanzprüfung der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) und eine Änderung der Verbandssatzung.

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