Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat Ermittlungen gegen Silas Katompa Mvumpa aufgenommen. Foto: Baumann

Sollte der kongolesische Angreifer vom VfB Stuttgart wegen Urkundenfälschung angeklagt und verurteilt werden, hätte dies im schlimmsten Fall den Verlust der Aufenthaltsgenehmigung zur Folge.

Stuttgart - Der Straßenfußballer aus dem Kongo hatte gewiss nicht das deutsche Ausländerrecht im Sinn, als er sich dazu breitschlagen ließ, seine Ausweispapiere ein wenig frisieren zu lassen. Vielmehr ging es dem jungen Mann um seine Karriere als Profifußballer. Weshalb aus Silas Katompa Mvumpa der ein Jahr jüngere Silas Wamangituka wurde. Das Ganze offensichtlich auf Drängen seines Beraters, der die Verbindungen zu Silas’ Heimatverein in Afrika kappen wollte, um Ausbildungsentschädigungen statt dem Club den eigenen Taschen zufließen zu lassen. So weit der Fall des Fußballers Silas Katompa Mvumpa, den sein Verein – der Bundesligist VfB Stuttgart – am Dienstag öffentlich gemacht und damit bundesweit ein großes Echo hervorgerufen hat.

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