Seltener Anblick: Die "Alte Post" ist komplett eingerüstet. Foto: Buckenmaier

In diesen Tagen erinnert Nagolds "Alte Post" an den vom Künstlerehepaar Christo anno 1995 verhüllten Berliner Reichstag. Dabei ist es eine andere Kunst, die hier an Nagolds gastronomischem Aushängeschild in den nächsten Monaten demonstriert wird: Das den Vorstadtplatz dominierende Wahrzeichen soll nach der Restaurierung erstrahlen wie früher, ohne seinen besonderen Charakter zu verlieren.

Nagold - Und doch wird die "Post" eines verlieren: ihre Patina. Anderthalb Millionen Euro fließen in die aufwändige Komplettsanierung, die auch das Dach mit einschließt. Seit zwei Jahren laufen dafür die Vorplanungen. Eine wichtige Voraussetzung für die Entscheidung der Eigentümer – zum großen Teil die Stadt Nagold und die Firma Boysen – für diese Investition war die Aufnahme des mehr als 320 Jahre alten Gebäudes ins Sanierungsgebiet. Damit, sagt Ralf Räpple, seit sieben Jahre der "Post"-Verwalter, fließen 200.000 Euro an Zuschüssen vom Land. Auch die Denkmalstiftung will sich beteiligen.

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