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Deißlingen Dreck auf Liegewiese ist hausgemacht

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Die Deißlinger Ortsmitte ist noch voraussichtlich bis September gesperrt. Die Arbeiten sind in vollem Gange.Fotos: Reinhardt Foto: Schwarzwälder Bote

Um einige ärgerliche Themen ging es in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Deißlingen. So kamen die Verschmutzungen auf der Liegewiese am Buchwald ebenso zur Sprache wie Verstöße gegen die Maskenpflicht beim Einkaufen.

Deißlingen. Zunächst ging es um Bauangelegenheiten. Das Gremium stimmte einer Befreiung für einen Dachvorsprung zu. Geld gibt die Gemeinde bei der Sanierung der Lauffener Brückstraße aus. Die Sanierung beginnt bei der Abzweigung Lindenstraße bis inklusive einer Haltung in der Straße Am Tann. Ausgehend von der maroden Leitungsinfrastruktur (Kanal und Wasser) ist auf Grund der weitreichenden Tiefbauarbeiten auch die Fahrbahn komplett zu erneuern. Hierzu wurden zwei Ingenieurbüros zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert. Die günstigste Bieterin war das Büro BIT-Ingenieure aus Villingen-Schwenningen, das damit zum Zug kam. Der Bruttoangebotspreis in Höhe von 83 000 Euro ist über den Haushalt 2020 eingestellt. Wie es mit den Straßensanierungen in Deißlingen weitergehe wollte Gemeinderätin Karin Schmeh (CDU) wissen. Bürgermeister Ralf Ulbrich roch den Braten und meinte, dass da wohl die Sanierung des "Hagelenwegs" gemeint sei. Hier komme es wohl noch in diesem Jahr zu einer Sanierung. Grund hierfür ist laut Ortsbaumeister Rainer Braun, dass dieser Weg in einem sehr schlechten Zustand ist.

Petra Flaig (DUL) ist von Bürgern angesprochen worden, weil die Liegewiese am Buchwald wohl oft verschmutzt sei. Ob dies an den Campern liege, die dort ab und an gesehen werden, wollte sie wissen. Die Verschmutzungen auf der Liegewiese, so Bürgermeister Ralf Ulbrich, seien von den Deißlinger und Lauffener jungen Erwachsenen, also "hausgemacht" und nicht von dem Camper, der dort kurzfristig war. Da müsse man "halt auch mal Zivilcourage zeigen" und den jungen Leuten verdeutlichen, dass es so nicht geht. Auch Siegfried Vosseler (DUL) berichtete von Fahrzeugen der jungen Leute, die auf die Wiese fahren, dort parken und lautstarke Musik hören.

Kontrollen angekündigt

Der Bürgermeister mahnte in Bezug auf das Thema Corona, dass die Pandemie noch nicht vorbei sei. Deswegen gelte auch nach wie vor der Mund-Nasen-Schutz. Doch leider gäbe es auch in Deißlingen die Unsitte, ohne Maske zum Einkaufen zu gehen. Wie jüngst im Netto geschehen. Ulbrich erklärte, man werde dies wohl in naher Zukunft kontrollieren und gegebenenfalls auch Bußgelder verhängen. Er setze "auf die Vernunft der Bürger".

Bei der Schulerweiterung und Ortsmitte gehen die Arbeiten mit Vollgas weiter. Die Stauffenberg Straße ist derzeit wegen der Straßenbaumaßnahmen und Pflasterarbeiten voll gesperrt. Dies werde, so Ulbrich, wohl noch bis September so sein.

Gemeinderat Georg Röhrle (SPD) machte noch darauf aufmerksam, dass es für Vereine wohl einen Zuschuss gäbe, wenn die normalen Leuchtmittel in den Vereinsheimen gegen Energiesparleuchtmittel ausgetauscht würden. Dies sei in der Energieteam-Sitzung des Landkreises so kommuniziert worden.

Bei Mundartstudie dabei

Gemeinderat Bruno Bantle (SPD) fragte bei Vorsitzenden nach ob Deißlingen auch an der Dialekt-Mundartstudie der Uni Tübingen teilnehme. Ulbrich bejahte dies. Man habe in Deißlingen und Lauffen je einen älteren und einen jüngeren Bürger gefragt, ob sie teilnehmen wollen. Da diese Antworten positiv ausgefallen seien, werde am 24. Juli ein Team der Uni Tübingen nach Deißlingen kommen.

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