Ein Teil des Abbaugebiets West mit der Panoramakarte am Dautmerger Wanderpfad.Archiv-Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Wirtschaft: Rekultivierung verzögert sich

Dautmergen. Die wasserrechtliche Erlaubnis für die Firma Holcim zur Einleitung von Oberflächen- und Niederschlagswasser in den Vorfluter Schlichem war Thema in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Dautmergen. Das Regierungspräsidium Freiburg habe die wasserrechtliche Erlaubnis erteilt, das auf dem Abbaugelände der Gemarkungen Dautmergen und Dormettingen anfallende Niederschlagswasser zu sammeln und der Schlichem zuzuleiten, sagte Bürgermeister Hans Joachim Lippus.

Andreas Junginger, Leiter Gewinnungsbetriebe bei Holcim, erläuterte den Inhalt der wasserrechtlichen Entscheidung. Insgesamt, so Lippus, entspreche die Entscheidung den Forderungen der Gemeinde. Insbesondere werde das Rückhaltebecken mit sechs Metern Tiefe und 6000 Kubikmetern Fassungsvermögen ausgestaltet, sodass nach dem Bau des so genannten "Himmelsbecken" so gut wie kein Überlauf mehr auftreten sollte. Des Weiteren erläuterte Junginger den zwischenzeitlich behördlicherseits genehmigten Teil-Abschlussbetriebsplan für das sogenannte "Abbaugebiet West" auf der Gemarkung Dautmergen.

Nachdem der Rekultivierungszeitraum Mitte 2019 für Ende 2022 prognostiziert gewesen war, der Termin von Junginger nun aber für Ende 2027 genannt wurde, sah das Gremium weiteren Klärungsbedarf. Die Gemeinderäte kritisierten eine "zu große Diskrepanz in der Verschiebung bei den genannten Abschlussjahren" und sprachen sich grundsätzlich für einen früheren Abschluss aus.

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