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Dauchingen Verhandlungen mit Interessenten weit fortgeschritten

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Insolvenzverwalterin Elke Bäuerle zeigt sich optimistisch.Foto: Schultze & Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Dauchingen. Die Insolvenzverwalterin über das Vermögen der Inhaberin des Pferdesportzentrums Oberer Neckar in Dauchingen ist zuversichtlich, den Pferdehof in naher Zukunft verkaufen zu können. "Die Verhandlungen mit mehreren Interessenten sind weit fortgeschritten", teilt Insolvenzverwalterin Elke ­Bäuerle von der Kanzlei Schultze & Braun mit. "Die Gläubiger können mit einer außergewöhnlich hohen Quote auf ihre offenen Forderungen rechnen, sollte der Verkauf zustande kommen."

Seit rund eineinhalb Jahren führen Bäuerle und die Inhaberin den Betrieb des Pferdesportzentrums in verkleinerter Form fort. Mit Erfolg: "Im Gegensatz zur Zeit vor Beginn des Insolvenzverfahrens erwirtschaftet der Betrieb des Pferdehofs heute einen Gewinn, aus dem wir Investitionen in den Erhalt und die Verbesserung des Geländes und der Gebäude finanzieren können." Die Inahberin bringe sich hier außerordentlich geschickt und mit hohem Engagement ein und führe Verbesserungen meist in Eigenleistung durch, lobt die Insolvenzverwalterin.

Das werde sich am Ende auch für die Gläubiger auszahlen, ist sich Bäuerle sicher. Durch die Verbesserungen sowie den etablierten Betrieb mit 14 Einstellpferden, Reitunterricht auf zwei Großpferden und sieben Ponys, insbesondere für Kinder, dem Ausrichten von Kindergeburtstagen mit Ponyreiten und dem Vermieten einer Ferienwohnung auf dem Hofgelände ließen sich stabile Einnahmen und letztendlich höhere Kaufpreise für den Hof aufrufen. Dadurch könnten die Gläubiger besser bedient werden als mit einem Notverkauf des Hofs.

Aufgrund der langen Fortführung in der Insolvenz hat das Amtsgericht Villingen-Schwenningen für den Juli noch einmal zu einer Gläubigerversammlung eingeladen, die über die weitere Fortführung des Pferdesportzentrums formal entscheiden soll. Bäuerle wird dabei noch einmal den Gläubigern und dem Amtsgericht ausführlich Bericht erstatten und die weiteren Schritte skizzieren. "Ich habe keine Zweifel, dass die Mehrheit der Gläubiger an der Fortführung festhalten wird, da alle anderen Optionen die deutlich schlechteren Alternativen sind", sagt Bäuerle. "Es gibt keinen Grund, den Betrieb einzustellen."

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