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Dauchingen Elektrofahrzeug ersetzt in drei Gemeinden das Mama-Taxi

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Dauchingen (spr). Die Elektromobilität soll in Dauchingen Einzug halten. In der jüngsten Gemeinderatssitzung stimmten die Mitglieder mehrheitlich für die Beteiligung am Projekt "Spurwechsel". Im Rahmen der Landesinitiative Elektromobilität hatten sich die Gemeinden Dauchingen, Deißlingen und Niedereschach zusammengetan, um ein interkommunales Projekt zu beantragen.

Nachdem das Land Fördermittel bereitgestellt hatte, stimmten die Räte bei zwei Enthaltungen von Bernd Stähle von den Freien Wählern und Franz Schleicher, CDU, zu, ihrerseits 20 000 Euro pro Jahr auf drei Jahre zur Verfügung zu stellen. Die Idee ist es, den Teil des Individualverkehrs, der umgangssprachlich auch Mama-Taxi genannt wird, zu bündeln, um die Zahl der Fahrten zu minimieren.

Gleichzeitig soll für diese Fahrten dann ein E-Mobil zum Einsatz kommen. Angela Imdahl, deren Rottweiler Strategie-Agentur das Projekt betreut, erläuterte Idee und Stoßrichtung. Demnach geht es neben dem ökologischen Aspekt auch um die Steigerung der Attraktivität des ländlichen Raumes durch Imagegewinn unter dem Motto "Wir können alles, auch elektrisch". Nun ist weder der Gedanke einer Taxi-Dienstleistung noch die einer Mitfahrzentrale neu oder gar brillant, dennoch fanden die Ausführungen große Zustimmung. "Das ist ein wichtiger Anstoß, um über unsere Mobilität nachzudenken", sagte Horst Frank, SPD.

Für Ingo Österreicher von den Freien Wählern ist klar: "Wir müssen heute in die Technologie von morgen investieren. In den Großstädten klappt das schon gut, wir müssen jetzt sehen, wie wir das im ländlichen Raum umsetzen können." Als wichtigen Anfang sieht der Freie Wähler Meinrad Gönner das Projekt, "und bei der Umsetzung müssen wir uns dann auch über Ladestationen unterhalten".

Für Bürgermeister Torben Dorn ist das Projekt gut geeignet, um die Bürger direkt zu beteiligen. Denn die Umsetzung sei weitgehend offen: "Der Weg ist in diesem Fall das Ziel". Man müsse Erfahrungen mit der E-Mobilität machen und beizeiten anfangen. Es biete sich an, Kontakt mit einem örtlichen Autohaus aufzunehmen: "Das hat ein E-Fahrzeug im Programm und betreut ein erfolgreiches Projekt in Bad Dürrheim."

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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