Blick auf den Bodensee an einer Anlegestelle (Archivbild) Foto: dpa/Patrick Seeger

Die Schiffe am Bodensee bleiben auf deutscher Seite länger in den Häfen liegen als geplant. Grund ist die Pandemie. Ausflugstourismus lohne sich nicht, wenn andere Freizeitangebote geschlossen seien, heißt es.

Konstanz - Der Saisonstart der Schifffahrt auf dem Bodensee wird wegen der Corona-Pandemie verschoben. So sollen die Schiffe auf deutscher Seite bis zum 19. April in ihren Häfen bleiben, wie ein Sprecher der deutschen Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) am Freitag mitteilte. Auf schweizerischer und österreichischer Seite solle es zunächst nur Rundfahrten innerhalb der Landesgrenzen, aber keinen Linienbetrieb geben.

Ursprünglich Start am 2. April geplant

Angesichts des anhaltenden Lockdowns in Deutschland mit geschlossenen Attraktionen, Hotellerie- und Beherbergungsbetrieben ergebe eine Aufnahme des Schiffsbetriebes keinen Sinn, teilte der Sprecher mit. Dies wäre auch das falsche Signal, da die Menschen dazu aufgefordert seien, möglichst zu Hause zu bleiben und Kontakte zu reduzieren. Die Schiffe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wollten ursprünglich zum 2. April ihre Fahrten aufnehmen. Nun werde der 19. April als neuer Starttermin anvisiert, hieß es.

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