Viele Branchen, die hart unter der Coronakrise gelitten haben, suchen derzeit Azubis. Dazu zählen Modegeschäfte, Reisebüros, Hotels und Restaurants. Foto: dpa/Martin Schutt

Reisebranche, Hotellerie, Gastronomie und Modehandel mussten wegen Corona am längsten schließen. Jetzt müssen sie auch noch am stärksten um Auszubildende kämpfen. Fachkräfte wandern in andere Branchen ab.

Tübingen/Stuttgart - Die Mühe hat sich gelohnt: Auf Ausbildungsportalen und in den sozialen Netzwerken hat das Tübinger Modehaus Zinser um neue Lehrlinge geworben, hat Flyer verteilt, Mitarbeitern Prämien für die Vermittlung gezahlt und den Bewerbungsvorgang vereinfacht. Jetzt zählt das Unternehmen zum neuen Ausbildungsjahr erstmals so viele Azubis wie vor der Krise. 40 junge Leute machen in Tübingen oder in den Filialen in Reutlingen, im Schwarzwald und am Bodensee eine Lehre. Zinser hat sogar mehr Bewerber genommen, als das Modehaus Stellen ausgeschrieben hatte, und geht damit auf Nummer sicher: Denn in der Modebranche wird der Nachwuchs rar.

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