Horst Richter bei der Verabreichung der allerersten Impfdosis am vergangenen Mittwoch. Foto: Wagner

Seit der vergangenen Woche können die Hausärzte in der Gemeinde Waldachtal ihren Patienten den Impfstoff gegen Corona von "Biontech" injizieren. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) passt sich an den steigenden Bedarf nach Tests an.

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Waldachtal - Horst Richter aus Lützenhardt erhielt die ersten 36 Impfdosen am vergangen Dienstag und begann am darauf folgenden Tag mit der Verabreichung des Impfstoffs an seine Patienten. Auch in der Praxis von Michael Schmelzle und Andreas Kreidler in Salzstetten wird seit letzter Woche gegen das Corona-Virus geimpft.

Auch viele Kindergartenkinder lassen sich testen

Aktuell sind 35 Personen (Stand: 10. April) in Waldachtal mit dem Coronavirus infiziert. 213 genesene Personen verzeichnet das Landratsamt Freudenstadt in der Gemeinde Waldachtal. Seit dem 10. März werden auch symptomfreie Personen im kommunalen Testzentrum in Waldachtal auf das Coronavirus getestet. Die Kurapotheke Waldachtal, der DRK-Ortsverein Waldachtal und die Gemeindeverwaltung Waldachtal organisieren das Testzentrum gemeinsam in den Nebenräumen der Kurapotheke in Lützenhardt.

Bis Ende März ließen sich rund 400 Personen in der Kurapotheke testen. Am vergangenen Donnerstag wurden insgesamt 116 Personen, darunter viele Kindergartenkinder, im Testzentrum getestet. Dieses bleibt auch noch weiterhin für die Bevölkerung geöffnet: Montag und Dienstag jeweils von 9 bis 11 Uhr sowie Mittwoch und Freitag jeweils von 16 bis 18 Uhr. Wer sich im kommunalen Testzentrum testen lassen möchte, benötigt einen Termin. Diesen erhalten Interessierte bei der Gäste-Information Waldachtal: Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr unter Telefon 07443/964541 oder per E-Mail an info@waldachtal.de.

Bürgermeisterin lobt Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes

Lobend hob Bürgermeisterin Annick Grassi hervor, dass sich die Mitglieder des DRK dem steigenden Bedarf anpassen und das Personal aufstocken würden.

Heute will die Gemeinde das Kinderhaus im Himmelreich wieder öffnen, wie uns Grassi in einem Gespräch mit unserer Zeitung mitteilte. Eltern müssten jedoch ein negatives Testergebnis für ihr Kind vorweisen. "Bisher waren die Tests freiwillig. Wir haben allerdings angesichts der Lage beschlossen, einen Corona-Test zur Voraussetzung zu machen", erklärte Grassi.

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